Neue Alben

Ripe & Ruin: „Everything For Nothing“

Archivartikel

Seit ihrer Gründung sind die Hamburger Alternative-Rocker von Ripe & Ruin von einem Quintett zu einem Trio geschrumpft, der musikalischen Entwicklung hat diese Verkleinerung allerdings nicht geschadet. Nach zwei überaus wohlwollend beachteten EPs legen die Nordlichter nun ihren ersten Longplayer vor, der das hohe Niveau durchaus halten kann. Dass die Schotten-Rocker von Biffy Clyro eines der großen Vorbilder der Band aus St. Pauli sind, ist dabei kaum zu überhören. Ähnlich wie „The Biff“ pflegen Ripe & Ruin eine detailverliebte Mischung zwischen brachialer Breitspur und feinen Akkorden, die in die Seele kriechen. Mit Franz Plasa (Selig) wurde zudem der passende Produzent gefunden, der diesem starken Debüt den letzten Schliff gab. th

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)