Neue Alben

Robbie Williams: „The Christmas Present“

Archivartikel

Sein letztes gutes – und richtig gut verkauftes – Album stammt aus 2005, Zeit für die Weihnachtsplatte. Und die kernige Aussage, typisch Robbie Williams, dass er Michael Bublé („Christmas“, 2011) das Thema endlich wegnehmen will. Das gelingt dem 45-Jährigen mit dem größtenteils üblichen Liedgut im handwerklich gut gemachten Popswing-Gewand nicht besonders. Er klingt dabei – mit Ausnahme des druckvollen „One Last Christmas“ – austauschbar. Da hilft auch keine um Sexyness bemühte Helene Fischer („Santa Baby“). Zum Glück ist das nur die erste Hälfte namens „Christmas Past“. Die zweite „Christmas Future“ spielt mit Britpop und Electronica. Da ist auch nicht alles Gold, aber man erkennt Rob wenigstens wieder, dem u.a. Rod Stewart und Bryan Adams die Rentiere anzuspannen helfen.  jpk

Unsere Note: ★ ★ ★

 

(Mittelmäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)