Neue Alben

Tame Impala:„The Slow Rush“

Archivartikel

Kevin Parker hat eine erstaunliche Reise hinter sich gebracht. Tame Impala starteten 2010 mit „Innerspeaker“ als ambitionierte Psychedelic-Rockband und sind drei Alben weiter mit „The Slow Rush“ mitten im Elektro-Pop gelandet. Kann ein derart krasser Stilbruch von der E-Gitarre zum Synthesizer funktionieren? Er kann, mit Einschränkungen. Auf der Habenseite stehen klar das direkt auf die Tanzfläche zielende Groove-Biest „One More Year“, das selige Erinnerungen an die wunderbaren „Flaming Lips“ weckende „Tomorrow’s Dust“ oder der abwechslungsreiche Quasi-Rocker „One More Hour“. Zwischendurch nimmt sich die Konzeptplatte zum Thema Zeit aber von eben jener ein wenig zu viel und lässt es an Zielstrebigkeit vermissen. (Caroline/Universal)

Unsere Note: ★ ★ ★ ★ ★ (Megamäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia