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The Black Keys: "Let's Rock"

Archivartikel

Den Albumtitel darf man wörtlich nehmen: Auf „Let’s Rock“ huldigt The-Black-Keys-Frontmann Dan Auerbach so kunst- und lustvoll der Gitarre, dass man seine Sounds in edelsten Marmor meißeln müsste (wenn das denn ginge). In seinem Easy Eye Sound Studio in Nashville hat das Duo nach fünf Jahren Plattenpause elektronische und psychedelische Elemente eingemottet und teilweise den bratzenden Garagen-Bluesrock ihrer Anfänge neu aufpoliert. So hart, irre und elektrisierend wie auf der Hit-Single.“Lo/Hi“ klang das ewig nicht. Gleichzeitig kultivieren Auerbach und Schlagzeuger Patrick Carney eingängigen Westcoast-Wohlklang voller Leichtigkeit mit Fleedwood-Mac-Zitat („Little Lies“) und etwas Soul. Eigentlich die Quadratur der Rockplatte – aber perfekt für diesen Sommer.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★ ★

 

(Megamäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)