Neue Alben

Tim Bendzko:„Filter“

Archivartikel

Nach drei Erfolgsalben wird es auch für einen der Vorreiter auf der nicht mehr ganz neuen Welle deutscher Songpoeten nicht ganz leicht, aus der Flut an ähnlich einfühlsam singenden Kollegen herauszuragen. Der Berliner Tim Bendzko begegnet diesem Druck auf seinem vierten Album „Filter“ unbeeindruckt mit deutlich eingängigeren Songs als zuletzt und dem knalligeren Sound seiner neuen Produzenten Timothy Auld und Benedikt Schöller (TRUVA). Der 34-Jährige bewahrt sich zwar seine leicht schrulligen Eigenheiten in den Texten, klingt aber trotzdem austauschbarer als gewohnt. Speziell in den Ranschmeißer-Refrains– der Uptemo-Hit „Hoch“ ist das beste Beispiel. Dank starker Gastspiele (Rapper Kool Savas (!), Milow) gelingt ihm trotzdem ein Dauer-Ohrwurm mit melodischen Stärken. (Jive)

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)