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Versengold: "Nordlicht"

Archivartikel

Wenn es um deutschen Folk geht, der von der Grünen Insel ebenso angehaucht ist wie von den Klängen des Mittelalters, zählt die Bremer Combo seit jeher zu den großen Namen. Mit „Nordlicht“ geraten Versengold allerdings in einen Strudel, in dem bereits andere Bands gelandet sind und der – von kommerziellen Produzenteninteressen gesteuert – darauf abzielt, immer größere Schnittmengen zu schaffen und sich dem Mainstream anzubiedern. So hat Faun-Sängerin Laura Fella einen Gastauftritt, dann klingen Versengold wieder wie Santiano, und das Lied „Braune Pfeifen“ könnte auch von den zuletzt weichgespülten Saltatio Mortis stammen. Die Ränder schleifen sich bedenklich ab, viel mehr als ein paar gut gelaunte Schunkelnummern („Thekenmädchen“) bleiben nicht hängen.

Unsere Note: ★ ★

 

(Mächtig mies) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)