Neuostheim / Neuhermsheim

Mitte/Neuostheim Zum Thema Radverkehr

Verein startet Plakataktion

Mit einer Plakataktion setzt sich der Stadtteilverein Neuostheim für eine Entschärfung der Situation auf dem Neckardamm ein. Ende August haben die Stadtteilakteure 15 Plakate mit der Aufschrift „Rücksicht Radfahrer-Fußgänger!“ auf dem Neckardamm zwischen Endhaltestelle Neuostheim und Riedbahnbrücke aufgehängt.

Stefan Bickmann vom Verein erläutert dazu: Die Anzahl der Radfahrer und die Geschwindigkeit, mit der sie unterwegs sind, seien stark angestiegen. Nach Zählungen des Stadtteilvereins fahren am Wochenende zeitweise mehr als 400 Radfahrer pro Stunde auf dem schmalen Weg an der OEG Haltestelle Holbeinstraße vorbei. Viele Menschen, insbesondere Senioren und Eltern mit Kindern, würden sich nicht mehr trauen, dort spazieren zu gehen. Ein entspannter Spaziergang ohne Fahrradklingeln sei kaum noch möglich. Viele Jahre mit Diskussionen im Bezirksbeirat und im Stadtteilverein sowie Vororttermine mit Kommunalpolitikern seien vergangen. „Und es gibt immer noch keine Lösung seitens der Stadtverwaltung und der Politik auf dem Neckardamm bezüglich des Fußgänger- und Radfahrerverkehrs“, bemängelt Bickmann.

Treffen am Samstag

Der Stadtteilverein möchte mit seiner Aktion dazu beitragen, dass sich die Situation zwischen Radfahrern und Fußgängern entschärft. „Wir wollen friedlich für ein Miteinander auf dem Neckardamm demonstrieren“, erklärte Bickmann.

Der Stadtteilverein setzte sich zudem für eine Fahrradstraße Paul-Martin-Ufer ein, die zur Entflechtung des Fußgänger- und Radfahrerverkehrs auf dem Neckardamm beitragen könnte. Außerdem ist man für eine Radverkehrsführung Seckenheim-Neuostheim-Innenstadt – als Zubringer zum Radschnellweg Mannheim-Heidelberg. Interessierte sind eingeladen, die Plakataktion unter dem Motto „Rücksicht Radfahrer-Fußgänger!“ am Samstag, 12. September, 11 bis 12.30 Uhr (Treffpunkt Endhaltestelle Neuostheim) mit eigenen Ideen zu unterstützen. Die besten selbst gestalteten Plakate werden prämiert.