Oststadt / Schwetzingerstadt

Oststadt Jubiläumsfest zehn Jahre „Christuskirche – Kirche Christi“

„Das kann man nur mit Liebe“

Archivartikel

Trompeten und Posaunen stimmten auf das Stiftungsfest in und vor der Christuskirche ein. Beim Festgottesdienst „Du meine Seele singe“ (Apostelgeschichte 16,23-24), bei dem Motetten von Rossi, Cecchini und Michel erklangen, predigte Dekan Ralph Hartmann. Es ging um Freiheit und christliche Werte: Glaube, Liebe, Hoffnung. „Freiheit, sich anderen zuzuwenden, das kann man nur mit Liebe – so wie das Stifterehepaar Renate und Karl Schneider“, sagte der Dekan.

Andere mitgezogen

Brigitte Hohlfeld, Vorsitzende des Ältestenkreises der ChristusFriedenGemeinde, berichtete, dass Renate und Karl Schneider anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit vor zehn Jahren die Stiftung gegründet haben aus Dank für ein gelungenes Leben. Sie hätten dann jede Gelegenheit genutzt, um andere dazu zu bringen, das Stiftungskapital ebenfalls aufzustocken. Zwar lege der Name „Christuskirche – Kirche Christi“ nahe, dass die Christuskirche in besonderem Fokus der Stiftung stehe, was bei der Jahrzehnte langen, engen Verbundenheit von Renate und Karl Schneider zu ihrer Kirche nicht ungewöhnlich sei – die Renovierung der Steinmeyer-Orgel sei das bisher größte Vorhaben gewesen. Aber in all den Jahren war es Beiden wichtig, auch Projekte darüber hinaus in Mannheim und außerhalb zu fördern: wie beispielsweise die Bläser in Feudenheim, das Kinderhospiz im Klinikum oder Ausstellungen der Reiss-Engelhorn-Museen.

Für den musikalischen Rahmen beim Festgottesdienst sorgten der Kammerchor und Sinfonietta Mannheim unter Leitung von Johannes Michel sowie der neue Kinderchor der Christuskirche unter Leitung von Carmenio Ferrulli. Anschließend waren die Gäste zum Stiftungsfest auf dem Kirchenvorplatz eingeladen, das Pfarrer Stefan Scholpp eröffnete. Dabei standen Turmbesteigungen, ein gemeinsames Mailiedersingen und Ausschnitte aus dem neuen, rockigen Musical des Christuskindergartens sowie Leckereien und Maibowle aus der benachbarten „Räuberhöhle“ auf dem Programm.

In ihrer Festansprache beleuchtete Stiftungsratsvorsitzende Renate Schneider die Geschichte der Stiftung: Es sei eine lange Zeit gewesen von der Geburt bis zur Pubertät – „bis sich zeigte, wo die Stiftung hingehört“. Jetzt habe sie sich „freigeschwommen“. Im Gottesdienst habe sie viele gute Worte gehört. Aus Freiheit, Glaube und Liebe hätten sie die Stiftung gegründet. Mit diesem Fest wollten sie allen Unterstützern der Stiftung danken. Denn ihre Zuwendungen und Spenden hätten das Wirken der Stiftung in all den Jahren ermöglicht. Dazu gehörten 150 große Spenden für den guten Zweck. Pro Jahr wurden 70 000 Euro ausgeschüttet.

Gemeinsam Gutes tun

„Gemeinsam Gutes tun, ist und war unser Motto“, sagte die Stiftungsratsvorsitzende. Sie dankte Gerhard Stegmann und Klaus Altenheimer vom Stiftungsrat für ihre Unterstützung. Die Stiftungsratsvorsitzende dankte auch dem Festausschuss unter Leitung von Birgit Stegmann für die Ausrichtung des Festes, das sie auch als persönliches Geschenk auffassten.

Die Spenden des Festtages kommen dem Christuskindergarten zugute.