Oststadt / Schwetzingerstadt

Oststadt Aktionstag zum Klimaschutz im Karl-Friedrich-Gymnasium

Für mehr Bewusstsein

Prima Klima in jeder Hinsicht herrschte im Karl-Friedrich-Gymnasium (KFG). Anliegen von Schülern, Lehrern, Referenten und Besuchern war einen Tag lang das Thema: „Klimawandel – Klimaschutz“, verbunden mit der Frage: „Was kann ich selber tun?“ Alleine das wäre wohl schon bemerkenswert gewesen. Dass dieser Tag aber allein von einer Schülerin der Kursstufe 2 projektiert, geplant, organisiert, beworben und durchgeführt worden ist, das imponierte nicht nur dem stellvertretenden Schulleiter. „Ich bin begeistert von dem Engagement, das ist eine einmalige Sache, wie Johanna Zabel das vorbereitet hat, einfach großartig – eine glänzende Arbeit“, lobte Patrick Zegermacher.

Die Schülerin hat das Lob mit ihrem Klimawandelaktionstag verdient. „Die Idee stammt von einer Freundin, die ein ähnliches Projekt an ihrer Schule in Tübingen durchgeführt hat“, erzählte sie. Ihr Ziel war ein Aktionstag zum Klimawandel für die ganze Schule. Johanna Zabel wollte einen Tag auf die Beine stellen, von dem alle Schüler profitieren. Es ging darum, dass die Schulkameraden einmal das eigene Leben und Handeln von der umweltbewussten Seite her durchleuchten. Die Schülerin der SoHo-AG (Soziale Hilfsorganisation) wollte keine Angst verbreiten, sondern informieren und aufzuzeigen, was jeder selbst tun kann.

Kochschau als Höhepunkt

Für den Aktionstag hatte sie mehrere Referenten engagiert. Sie kamen unter anderem von der Klimaschutzagentur, von Plant-for-the-Planet und vom Eine-Welt-Forum. So vielfältig wie die Referentenliste waren auch die Möglichkeiten, sich zu informieren oder mitzumachen. Es gab Filmvorführungen, Referate, Workshops und Präsentationen. Höhepunkt zur Mittagszeit war die Kochschau mit Roman Kress vom veganen Restaurant „leaf food“, der den Siebtklässlern erklärte, wie man sich gesund ernährt. Die Lupinenreis-Bolognese schmeckte nicht nur den Schülern. Auch Lehrer Gereon Becht war begeistert vom leckeren Gericht.

Die Ethik- und Religionsgruppen der siebten Klassen und die SoHo-AG machten auf einem „Markt der Ideen“ mit Upcycling- und Mitmachaktionen erlebbar, was Vermeidung von Plastikmüll bringen kann. Statt Umschläge aus Plastik bastelten Josefine, Hermine und die anderen Schüler der Klasse 7b mit Lehrerin Elisabeth Gürtler Umschläge aus Plakaten der Alten Feuerwache oder Blättern von alten Kalendern des Universitätsklinikums Heidelberg. Am Stand der Klasse 7d von Georg Demel luden Jonas, Lennard, Paula und Ulrike die Besucher ein zum ökologischen Fußabdruck-Test. Außerdem lockten Infoflächen zum plastikfreien Schulranzen, zu Mülltrennung, fairen Lebensmitteln, ein Bücherflohmarkt, eine Kleidertauschbörse und vieles mehr.