Oststadt / Schwetzingerstadt

Oststadt Beim Tag der offenen Tür am KFG präsentiert sich Vielfalt hinter frisch saniertem Gemäuer

Gute Gespräche und Entdeckungen

Archivartikel

Von A wie Akrobatik bis Z wie Zeitreise in das Römische Reich – am Tag der offenen Tür im Karl-Friedrich-Gymnasium wurde allen kleinen und großen neugierigen Besuchern wieder einiges geboten. Viele Eltern und Grundschulkinder, aber auch interessierte Schüler von anderen weiterführenden Schulen haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht und sich an Ort und Stelle über das Gymnasium informiert.

Auf freiwilliger Basis

Besonders die Möglichkeit zum Austausch mit den Lehrkräften, den Mitgliedern der Schulleitung und den Vertretern der Elternpflegschaft wurde von den Eltern der Noch-Grundschulkinder genutzt. Im Physik- und Chemieraum drängten sich die begeisterten Besucher an den Experimentiertischen. Gleichzeitig präsentierten sich aber auch verschiedene kreative Projekte, wie die Kunstschau zum Thema Menschenwürde im Erdgeschoss.

Die Schülermitverwaltung (SMV) begrüßte die Gäste im Eingangsbereich mit leckeren Muffins. Auch der Förderverein stellte sich vor und wies auf realisierten Projekte hin wie das Klettergerät auf dem neu gestalteten Schulhof der grundsanierten Schule. Die Grundschulkinder konnten im „Forum Latinum“ (Klasse 5c/K1) Erfahrungen im Fach Latein sammeln. Zusätzlich zu der Vorstellung der Fächer, die in unterschiedlichen Räumen der Schule stattfand, gab es auch ein Bühnenprogramm in der Aula. Sowohl kurze Tanzeinlagen der Kursstufe 1, ein Mathe Song über „Binomische Formeln“(Klasse 8d) oder auch das Instrumentalklassen-Vorspiel (Klasse 5/6) sorgten hier für Stimmung. Und das alles auf freiwilliger Basis.

„Die Schüler müssen nicht, sondern dürfen zeigen, was sie können; es ist eine große Freude zu sehen, mit wie viel Engagement sich die Schüler beteiligen“, sagte Martin Holter. Er hatte das Programm organisiert mit einem Lehrer-Team. Ein besonderer Schwerpunkt dieses Jahr waren Bücher und Lesen. Lehrerin Christina Leswin eröffnete die mit Unterstützung der Stadtbibliothek Mannheim neu zu gestaltende Schulbibliothek in der Villa mit verschiedenen Aktionen wie einer Bücherumfrage, Bastelangeboten oder Lesungen von Schülern.

Auch im Schulhaus wurden verschiedene Seiten des Lesens aufgeblättert: vom Bücherflohmarkt (Klasse 7d) über ein Harry Potter Labyrinth bis hin zur Aufführung „Vom Papyrus zum Internet“ (Klasse 5d). Und natürlich waren auch die anderen Theater-Aufführungen in den Klassen ein Höhepunkt an diesem Tag, wie die aufrüttelnde szenische Collage zum Thema Zwangssterilisation, präsentiert vom Literatur und Theater Kurs K1 unter Leitung von Daniela Weber.

Am Ende waren sich alle einig: ein gut organisierter Tag, der viel Raum für Gespräche und Erkundungen bot. Sandra Bannert aus Sandhofen, die mit Tochter Marie Gabriele (9 Jahre) gekommen war, sagte: „Das Besondere am KFG ist das Kreative, dass hier einiges an AGs angeboten wird und alle Fächer in Doppelstunden unterrichtet werden.“ Markus Bon aus Brühl fand die Schule „attraktiv“, weil es hier noch G 9 gibt, da seine Tochter Toska (9 Jahre) relativ jung in die Schule gekommen sei. ost