Oststadt / Schwetzingerstadt

Mitte/Schwetzingerstadt Alternatives Martinsfest in der Kita St. Elisabeth

Mit „Corona-Laternen“ um das Quadrat

„Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“ sangen die Kinder. Für die Drei- bis Sechsjährigen in der Kita St. Elisabeth ist jedes Jahr der Martinsumzug ein Highlight im Herbst – erst recht, wenn man stolz mit einer selbst gebastelten Laterne mitlaufen kann. Wegen der Corona-Pandemie aber mussten in diesem Jahr viele Martinsumzüge in der Stadt abgesagt werden.

Von Trompeten begleitet

Dafür gab es in der Kita St. Elisabeth in der Schwetzingerstraße ein alternatives Martinsfest. Im Vorfeld hatten die Kinder mit ihren Erzieherinnen aus leeren Papiertücher-Schachteln und Buntpapier Laternen gebastelt. Dazu erzählte Kitaleiterin Elisabeth Kaufmann den Kindern die Geschichte vom Heiligen Martin, der als römischer Soldat in einer kalten Nacht auf einen frierenden Bettler trifft. Aus Mitleid schneidet der Soldat seinen Umhang in zwei Hälften und gibt dem Bettler eine davon.

Mit ihren fantasievoll gestalteten „Corona-Laternen“ zogen die Kinder-Gruppen beim Martinsfest getrennt durch die abgedunkelten Räume und ums Quadrat. Danach wurden im Hof mit gebührendem Abstand Martinslieder gesungen, begleitet von drei Trompetern. Thorsten Neumann vom Elternbeirat, der selbst Trompete spielt, hatte kurzerhand noch zwei Nachbarn mitgebracht. Zum Schluss gab es für alle Beteiligten noch das traditionelle Martinsgebäck.