Oststadt / Schwetzingerstadt

Oststadt Sponsorenlauf der Grundschule ein voller Erfolg

Runde um Runde für den guten Zweck

Archivartikel

Seit Tagen hat es in Mannheim nicht mehr geregnet und jetzt waren ausgerechnet an dem Tag des Oststadtschule-Sponsorenlaufs kräftige Regenschauer gemeldet. Sorgenvoll blickten Rektorin Gerda Khan und die Lehrer gen Himmel, doch der hielt dicht bis nach der Schulveranstaltung. So konnte in den frühen Morgenstunden die 300-Meter-Runde um die Christuskirche ausgeschildert, die Zählstation aufgebaut und mit Wasserflaschen bestückt werden. Und dann ging es los.

Jahrgangsweise kamen die Schüler von der Schule auf den Werderplatz, um von Lehrerin Kathrin Gomez im Stundentakt in einem Massenstart auf die Runde geschickt zu werden. „Speedy Malin“ steht auf dem Schild, das Knut Fischer hochhält beim Start. Seine Tochter, die in die zweite Klasse geht, sei „ganz heiß“ gewesen auf das Rennen. Und auch sein Sohn, der die vierte Klasse besucht, laufe mit, sagte der stolze Vater. Er fand den Sponsorenlauf der Oststadtschule „super und ganz toll, dass es für einen guten Zweck ist“. Für ihn sei es eine Selbstverständlichkeit, seine Kinder anzufeuern und auch an der Zählstation mitzuhelfen.

Bei idealem Laufwetter um die 18 Grad liefen viele Schüler nicht nur eine Runde, sondern auch eine zweite und eine dritte. Nicht wenige Laufbegeisterte hatten sogar am Schluss acht oder mehr Gummiringe am Arm. Zwischen und nach den Runden erholten sich die eifrigen Läufer bei einem Schluck Wasser aus ihren Flaschen, deren Anordnung in Kisten die Eltern ebenso wie die Gummiring-Ausgabe betreuten.

Manche Radfahrer und Zaungäste mögen über die Oststadt Lauf-Aktion gestaunt haben. 207 von 212 Oststadtgrundschülern liefen zusammen 2176 Runden. Dabei lief ein Erstklässler im Durchschnitt 8,3 ein Zweitklässler 10,3 ein Drittklässler 11,6 und ein Viertklässler 12,4 Runden. Im Vorfeld waren die Schüler auf Sponsorensuche gegangen in der Familie, im Bekanntenkreis oder im Geschäftsumfeld.

Zeichen der Solidarität

Der Erlös geht zur Hälfte an ein Waisenhau in Bukuumi, das die Oststadtschule seit mittlerweile bereits drei Jahren als Patenschule unterstützt. Die andere Hälfte des gespendeten Geldes fließt an das Straßenkinderprojekt „Freezone“ in Mannheim. Dass sich so viele Oststadtschüler mit ihrer Schule verbunden fühlen und sich bei Lauf und der Sponsorensuche großartig engagieren, freute Konrektorin Katrin Lehmann besonders. Dies sei „ein wertvolles Zeichen der Solidarität“. Das Ergebnis der 2176 Läufe multipliziert mit der Unterstützung von vielen hundert Sponsoren stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Schulleiterin Khan freute sich über diesen gelungenen Sponsorenlauf: „Das Engagement aller Beteiligten war großartig.“ Sie dankt allen Läufern und ihren zahlreichen Sponsoren sowie allen Helfern für den reibungslosen Ablauf. ost