Pflege

Rund ums Haus

 Viele Menschen wollen bei einem Pflegefall in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Doch je nach Schwere der Erkrankung, sind viele Wohnungen oder Häuser nicht auf solche Situationen ausgerichtet. Obwohl verstärkt selbst jüngere Menschen sich darüber Gedanken machen und im Falle des Eigenheimbaus bereits im Vorfeld versuchen barrierefrei zu bauen, ist das leider noch nicht die Regel. Aber wir haben so einige Lösungen parat, die wir Ihnen am Pflegeforum vorstellen möchten, die es Ihnen ermöglichen so lange wie möglich Ihr eigenes Zuhause zu genießen.

Die Erkenntnisse einer pflegenden Angehörigen - Frau G. erläutert ihre Sicht der Dinge

Barrierefreiheit im Bad

Erich Bechtold ist ein Kaufmann des ‚alten Schlags‘: Zuverlässig, ist eine angenehme Persönlichkeit, kundenorientiert, gut vernetzt in der Region und vor allem besitzt er jahrzehntelange Erfahrung in seinem Geschäftsbereich. Sein Unternehmen Renodom gibt es schon seit Jahren und er weiß alles über den barrierefreien Badumbau. Zudem kümmert er sich um Bezuschussungsanträge. Mehr über seine Dienstleistungen erfahren Sie entweder in einem persönlichen Gespräch oder in seinem Vortrag.

  • Vortrag: Was Sie vor einer Badsanierung wissen müssen
  • Wann und Wo: 13.30-14.15 Uhr in der Alten Brauerei, Vortragssaal 3


Fester Halt in den eigenen vier Wänden

Besonders, wenn der Gang unsicher wird oder durch Erkrankung das Gleichgewicht leidet sollte man in einer Umgebung leben, wo man sich gut festhalten kann. Handläufe sind das ‚A und O‘, um den Betroffenen die Sicherheit zu geben. Wenn sie im Begriff sind zu fallen, sollten sie sich nicht an einem Sofa oder einem wackeligen Stuhl festhalten, sondern an einem festmontierten Handlauf. Die Firma Argu haben wir auf dem Haßlocher Sicherheitstag kennengelernt. Hier hat das traditionelle Handwerk noch Bestand. Aber überzeugen Sie sich selbst!

Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für ein gesundes Leben

Auch dieses Unternehmen trafen wir in Haßloch. Wer kennt das nicht: Obwohl man 8 Stunden geschlafen hat, ist man wie gerädert. Es gibt unzählige Arten von Matratzen – wie weiß man, welches die Richtige ist? Die Firma Horsch, ein Familienbetrieb, entwickelte den Wirbelsäulenscanner, der durch das Scannen der Wirbelsäule genau analysieren kann, welche Matratzenart oder Kopfkissen jeder Mensch individuell benötigt. Wollen Sie es mal ausprobieren? Der Scanner wird von der Firma Horsch zum Pflegeforum gebracht und dort live angewendet. Frau Gerber-Horsch wird einen Vortrag über die verschiedenen Arten des Liegens halten. Und es wird garantiert nicht einschläfernd!

  • Vortrag: Besser liegen – gesünder schlafen
  • Wann und Wo: 15.00-15.45 Uhr in der Alten Brauerei, Vortragssaal 3


Der Malteser Hausnotruf

Die meisten Menschen ziehen es vor, so lange wie möglich zu Hause zu bleiben und ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Viele sind in ihrem Leben sehr eigenständig gewesen und möchten so auch weiter leben. Doch – ein Fehltritt, man fällt hin, kann nicht mehr aufstehen und wer merkt es? Die Malteser haben einen Hausnotruf entwickelt, den sie am Pflegeforum vorstellen werden. Eine weitere gute Dienstleistung, die ein unbeschwertes Leben in den eigenen vier Wänden gewährleistet. Fragen? Dann kommen Sie vorbei und sprechen direkt mit den Maltesern…

Und alles muss irgendwann raus - Haushaltsauflösungen

Trotz aller Bemühungen, Umbau- und Vorsichtsmaßnahmen – es ist soweit und das Haus muss ausgeräumt werden. Ich glaube wir alle, denken mit Schrecken daran, was wir alles so in einer Wohnung oder gar einem Haus ‚bunkern‘. Was da nicht alles zum Vorschein kommt? Und die ganze Arbeit! Doch wie finde ich eine Firma, die Haushaltsauflösungen durchführt und wo ich das Gefühl habe, meine Sachen werden wertgeschätzt? Denn vieles hat vielleicht keinen materiellen Wert mehr aber einen persönlichen Wert. Für das Mannheimer Familienunternehmen Stuber sind Haushaltsauflösungen kein Job, sondern eine Berufung. Die gesamte Familie ist involviert und bietet eine breite Dienstleistungspalette an. In einem persönlichen Gespräch erfahren Sie mehr darüber. 

Dieser Artikel ist der zweite von mehreren ausführlichen Artikeln über die Teilnehmer des Pflegeforums, das wir gemeinsam mit dem Mannheimer Morgen und dem Universitätsklinikum Mannheim am 27.10.2019 in der Alten Brauerei (am Klinikum) für pflegende Angehörige, Betroffene und Interessierte organisieren. In den Artikeln stelle ich auch weiterhin ausführlich unsere Forumsteilnehmer*Innen und deren Dienstleistungen vor. 

 

Mehr über das Pflegeforum und alle Details zum Rahmenprogramm und den Vorträgen finden Sie auf: www.pflegeforum-mannheim.de


Ihre Waltraud Gehrig