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320 Jugendliche sterben jährlich

Archivartikel

Genf.Weltweit sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit 2014 im Schnitt rund 320 Kinder und Jugendliche pro Jahr im Zusammenhang mit Migration gestorben oder werden vermisst. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) in einem am Freitag veröffentlichten Bericht schreibt, waren es zwischen 2014 und 2018 insgesamt fast 1600 Migranten unter 18 Jahren.

Besonders gefährlich ist demnach die Reise über das Mittelmeer: Dabei kamen nach IOM-Angaben im untersuchten Zeitraum 678 Kinder und Jugendliche ums Leben. In Südostasien starben laut dem Bericht 363 Kinder und Jugendliche bei der Migration oder wurden vermisst. Hinzu kommen laut der IOM zahlreiche Fälle, die nirgends registriert wurden. dpa