Politik

Parteien AfD-Chefs fordern harte Konsequenzen

Abgrenzung vom „Flügel“

Archivartikel

Berlin/Düsseldorf.Mehrere Spitzenfunktionäre westlicher AfD-Landesverbände haben den Bundesvorstand der Partei aufgefordert, dem vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften „Flügel“ Einhalt zu gebieten. Auch Ordnungsmaßnahmen gegen den „Flügel“-Gründer und Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke und den zweiten „Flügel“-Frontmann, Brandenburgs AfD-Chef Andreas Kalbitz, sind im Gespräch.

Der AfD-Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen dringt sogar auf eine Auflösung der informellen Vereinigung, die nach Schätzungen rund 7000 Anhänger hat. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte den „Flügel“ in der vergangenen Woche zum Beobachtungsfall im Bereich Rechtsextremismus erklärt. Die Mehrheit der AfD-Funktionäre ist zwar der Auffassung, der Verfassungsschutz werde „politisch instrumentalisiert“, um der AfD zu schaden. Dennoch wächst die Kritik an Kalbitz und Höcke. dpa

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