Politik

Sicherheitskonferenz Macron und Netanjahu fehlen

Absagen bedauert

Berlin.Trotz einiger Absagen rechnen die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz damit, dass das diesjährige Expertentreffen das „wichtigste und größte“ seit der Gründung vor mehr als 50 Jahren wird. Konferenzleiter Wolfgang Ischinger begründete das gestern bei einer Auftakt-Pressekonferenz in Berlin unter anderem damit, dass die Delegationen aus den USA und China so groß und prominent besetzt seien wie noch nie. Ischinger erwartet vom 15. bis 17. Februar insgesamt 600 Experten für Sicherheitspolitik in München, darunter 35 Staats- und Regierungschefs sowie 80 Außen- und Verteidigungsminister. Mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu haben allerdings zwei der prominentesten Gäste abgesagt. Macron sollte eigentlich zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auftreten und über die Rolle Europas in der Welt sprechen. Netanjahu nimmt zwar kurz vor der Konferenz an einem als Anti-Iran-Konferenz kritisierten Nahost-Treffen in Warschau teil, verzichtet aber auf eine Weiterreise nach München. Ischinger bedauerte die beiden Absagen. dpa