Politik

Osteuropa Dienstreise nach Polen, Bulgarien und Ungarn

AKK zeigt sich in Sofia

Archivartikel

Sofia.Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bereist zum ersten Dienstjubiläum vier Tage lang EU-Staaten in Ost- und Mitteleuropa, die Themen sind komplex.

„Es ist im Moment ein Wandel im Gange. Wir haben lange Zeit, insbesondere nach dem Ende des Kalten Krieges, das Gefühl gehabt, wir sind von Freunden umgeben und sind in unseren Bündnissen sehr sicher. Jetzt sehen wir: die ganze Welt ist in Bewegung. Und genauso muss uns die Frage beschäftigen, wie wir uns zur deutlich spürbar aggressiven Haltung Russlands verhalten“, betont Kramp-Karrenbauer.

Moskaus Machtansprüche

Das ist auch der Zweck ihrer Reise durch den Osten der EU. Erst Polen, wo man Russland als Bedrohung empfindet, dann Bulgarien und Ungarn, wo teils gute Kontakte zum Kreml gepflegt werden. Dennoch schaut man in Bulgarien sorgenvoll auf Machtansprüche Russlands im Schwarzmeer-Raum.

In Sofia trifft Kramp-Karrenbauer Verteidigungsminister Krassimir Karakatschanow, Chef der nationalistischen Partei WMRO und Kreml-freundlicher Vizeregierungschef. Die oft uneinige europäische Sicherheitspolitik macht es Kramp-Karrenbauer dabei nicht leicht. dpa

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