Politik

Prozess Acht mutmaßliche Rechtsterroristen vor Gericht

Angeklagte schweigen

Archivartikel

Dresden.Radikalisiert und von „offen nationalsozialistischer Gesinnung“: Als Gruppierung „Revolution Chemnitz“ sollen acht mutmaßliche Rechtsterroristen im Herbst 2018 Angriffe auf Flüchtlinge, Andersdenkende und Repräsentanten des Staates geplant haben. „Sie wollten die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verändern, eine Systemwende herbeiführen“, sagte Bundesanwalt Kai Lohse am Montag zu Beginn des Prozesses gegen die Männer am Oberlandesgericht Dresden. Die Anklage wirft ihnen Bildung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor. Fünf von ihnen werden zudem des schweren Landfriedensbruchs und einer auch der gefährlichen Körperverletzung beschuldigt. Die Angeklagten schwiegen zum Auftakt.

Die Staatsschutzkammer hat bis Jahresende 23 Termine festgesetzt und will ab Januar zunächst bis Ende April jeweils drei Tage pro Woche verhandeln. dpa

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