Politik

Halle Katholiken solidarisieren sich mit den Juden

Attentäter wollte zur Bundeswehr

Archivartikel

Berlin.Nach dem Terroranschlag in Halle kommen immer mehr Details über den Attentäter ans Licht. Der Mann hat sich 2018 als Zeitsoldat bei der Bundeswehr beworben, auch soll er sich bereits 2015 im Internet eine Schusswaffe besorgt haben, wurde nach einer Sitzung des Bundestags-Innenausschusses am Mittwoch bekannt. Im Zusammenhang mit dem Internet-„Manifest“ voller antisemitischer Begriffe wird derweil gegen zwei Männer aus Mönchengladbach ermittelt, die das Dokument im Internet verbreitet haben sollen. Der Attentäter habe sich im September 2018 als Zeitsoldat bei der Bundeswehr beworben, verlautete aus der nicht-öffentlichen Ausschusssitzung, an der Generalbundesanwalt Peter Frank und ein Vertreter des Bundeskriminalamtes teilnahmen. Den Angaben zufolge zog der Mann seine Bewerbung später wieder zurück, warum, ist noch nicht bekannt. Er hatte ab Ende 2010 einige Monate Wehrdienst geleistet.

Die Katholische Kirche solidarisierte sich mit den Juden in Deutschland. „Wir lassen uns nicht mehr trennen von unseren jüdischen Brüdern und Schwestern“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch in Berlin.

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