Politik

Digitaltag Steinmeier informiert sich über Handy-App

Dorffunk im Blickpunkt

Archivartikel

Berlin/Mainz.Der in Rheinland-Pfalz entwickelte Internet-Dienst Dorffunk hat am Freitag im Blickpunkt des ersten bundesweiten Digitaltags gestanden: In einer Videokonferenz mit Betzdorf-Gebhardshain am Nordrand des Westerwalds ließ sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über die Anwendung informieren, die im Rahmen des Projekts „Digitale Dörfer“ entstand.

„Man ist in einem ganz anderen Austausch untereinander“, sagte Caroline Decker aus Gebhardshain dem Bundespräsidenten. Sie habe den Messenger-Dienst auf ihr Handy geladen, weil sie älteren Menschen helfen wollte. „Die App kann einen dabei sehr unterstützen. Für mich war es einfach, wenn Hilfe gebraucht wird, diese direkt anzubieten, ohne dass man andere komplizierte Wege gehen muss.“

Die vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern entwickelte App ist ein Messenger-Dienst mit lokaler Reichweite, die sich auf Nachbargemeinden erstrecken kann. Der bundesweit von rund 50 000 Menschen genutzte Dienst lädt zum „Plausch“ ein oder bringt Menschen zusammen, die etwas suchen oder etwas anzubieten haben. In Rheinland-Pfalz verwenden 23 000 Menschen die Anwendung.

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