Politik

Myanmar Druck auf die Militärjunta wächst

G-7-Kritik an Gewalt

Naypyidaw.Angesichts der Massenproteste in Myanmar und der brutalen Reaktion des Militärs wächst der internationale Druck auf die neue Junta. Seit Beginn der Demonstrationen vor drei Wochen haben Einsatzkräfte mindestens drei Teilnehmer erschossen. Hunderte Demonstranten wurden festgenommen. Die G 7 verurteilten die Gewalt am Dienstag und forderten die Freilassung der faktischen Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Die US-Regierung belegte zwei führende Militärangehörige mit Sanktionen. Derweil gibt es im Land Rufe nach einer Friedensmission der Vereinten Nationen. „Das Militär und die Polizei müssen äußerste Zurückhaltung üben sowie die Menschenrechte und das Völkerrecht achten“, betonten die Außenminister der Gruppe sieben führender Wirtschaftsmächte in einer Mitteilung. „Der Einsatz scharfer Munition gegen unbewaffnete Menschen ist inakzeptabel.“ Wer Gewalt gegen friedliche Demonstranten einsetze, werde zur Rechenschaft gezogen. dpa

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