Politik

Beraterfirmen U-Ausschuss prüft zwei Spitzenreiter

IBM auf Platz eins

Berlin.Der Technologieriese IBM war im ersten Halbjahr die Nummer eins unter den Beraterfirmen der Bundesregierung. Die Verträge mit der deutschen Tochter des US-Konzerns über Beratungsleistungen beliefen sich von Januar bis Juni auf ein Auftragsvolumen von 115,2 Millionen Euro. Dahinter folgen das mittelständischen IT-Beratungshaus Conet aus dem nordrhein-westfälischen Hennef mit 79,5 Millionen Euro und die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers mit 55,9 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor.

Zwei Firmen, deren Tätigkeit vom Untersuchungsausschuss unter die Lupe genommen wird, waren unter den Top Ten der Berater: Die auf Digitalisierung spezialisierte McKinsey-Tochter Orphoz mit 31 Millionen Euro auf Platz sechs und das irische Beratungsunternehmen Accenture mit 18,7 Millionen Euro auf Platz zehn. Die Zusammenarbeit des Verteidigungsministeriums mit McKinsey prüft der Ausschuss, weil die ehemalige Ministerin Ursula von der Leyen mit Katrin Suder 2014 eine Managerin der Unternehmensberatung zur Staatssekretärin gemacht hatte. 

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