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IS-Kämpfer sollen Pass verlieren

Archivartikel

Berlin.Die Bundesregierung hat sich nach Informationen von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR von gestern Abend auf einen Plan verständigt, um deutschen IS-Kämpfern die Staatsangehörigkeit zu entziehen. Die Lösung, auf die sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und -justizministerin Katarina Barley (SPD) laut Regierungskreisen geeinigt haben, sieht vor, Dschihadisten auszubürgern, wenn drei Bedingungen vorliegen:

Erstens müssen sie eine zweite Nationalität besitzen.

Zweitens müssen sie volljährig sein.

Drittens sollen nur Terroristen ausgebürgert werden, die sich künftig an Kämpfen beteiligen – nicht aber bereits Inhaftierte. sz/tö