Politik

Konrektor Robin Pitsch: "Wichtig ist die Bereitstellung von Aufgaben – das klappt ganz gut"

Archivartikel

Für alle Beteiligten – Schüler, Eltern, Lehrer, Schulleitung und die staatliche Schulverwaltung – ist es eine absolute Ausnahmesituation. Ich glaube, es herrscht im Allgemeinen Verunsicherung. Diese Situation war einfach noch nie da. Dieser Schul-Shutdown betrifft letztlich den gesamten Schulalltag. Arbeiten fallen aus oder verschieben sich – genauso wie Prüfungen. Geplante Klassenfahrten, Ausflüge und andere Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts müssen für das verbleibende Schuljahr abgesagt werden.

Daneben wollen wir aber auch den Unterricht inhaltlich aufrechterhalten. Wir nutzen unsere Homepage als zentrale Kommunikationsplattform, auf der Schüler und Eltern die wichtigsten Informationen bekommen können.

Als Konrektor agiere ich in keiner Situation völlig allein. Unser Schulleitungsteam befindet sich stets in einem permanenten Austausch, bei dem verschiedene Aufgaben verteilt werden. Ich selbst verwalte und gestalte unsere Schulhomepage und stelle dort die entsprechenden Informationen für Schüler und Lehrer bereit. Wichtig ist die Bereitstellung von Aufgaben bis zu den Osterferien, damit die Schüler den Stoff auch verstehen – das klappt ganz gut.

Robin Pitsch, 33, Konrektor in Hockenheim, aus Schwetzingen

In dieser Serie stellen wir Menschen vor, die vom Coronavirus und seinen Auswirkungen besonders betroffen sind.

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