Politik

Reise Premier Johnson spricht mit Regional-Parteien

Kritik in Nordirland

Archivartikel

Belfast.Auch auf seiner Nordirland-Reise hat der neue britische Premierminister Boris Johnson Kritik von Parteien und Demonstranten einstecken müssen. Sie verurteilten am Mittwoch in Belfast vor allem die Risiken eines Brexits ohne Abkommen. Ein No Deal wäre eine „Katastrophe“ für Wirtschaft, Gesellschaft und den Friedensprozess, sagte die Chefin der republikanischen Partei Sinn Fein, Mary Lou McDonald. Auch Demonstranten stellten in Belfast klar: „Wir werden nicht zulassen, dass das passiert.“ Nach einem Abendessen mit Vertretern der nordirisch-protestantischen DUP (Democratic Unionist Party) am Dienstagabend wurde Johnson außerdem vorgeworfen, nicht objektiv zu sein. Er wies die Vorwürfe zurück. Auch bei seinem Besuch in Wales und Schottland traf Johnson auf kritische Stimmen. dpa

Zum Thema