Politik

Terrorverdächtiger Junge

Ludwigshafen weist Vorwürfe zurück

Ludwigshafen.Im Streit um den Umgang mit einem 13 Jahre alten Terrorverdächtigen hat die Stadt Ludwigshafen neue Vorwürfe zurückgewiesen. Es sei "nicht zutreffend", dass ein Betreuer fünf Tage lang ohne Sicherheitsüberprüfung mit dem Jungen gearbeitet habe, sagte die Ludwigshafener Jugenddezernentin Cornelia Reifenberg (CDU) der Zeitung "Rheinpfalz".

Der Mitarbeiter, dem später Verbindungen zur islamistischen Szene nachgewiesen wurden, habe sich zwar schon einige Tage vorher mit dem 13-Jährigen getroffen, dabei sei es aber nur darum gegangen, ob er die Betreuung übernehmen wolle. Einen Tag nachdem er offiziell für den Fall zuständig wurde, habe das Landeskriminalamt die Überprüfung abgeschlossen. Der Deutsch-Iraker soll im Dezember vorigen Jahres versucht haben, eine Nagelbombe am Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen abzulegen. (dpa)

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