Politik

Forschung Ministerin Karliczek verspricht mehr Geld

Milliarden fließen in die Bildung

Archivartikel

Berlin.Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland bekommen ab 2021 mehr Geld von Bund und Ländern. Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) kündigte gestern für die kommenden zehn Jahre Investitionen von 160 Milliarden Euro an – verglichen mit 2019 sind das jährlich im Schnitt etwa zwei Milliarden mehr. „Wir sichern damit langfristig den Wohlstand unseres Landes“, so Karliczek.

Drei Vereinbarungen

Die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern hatten monatelang über die Zukunft der milliardenschweren Bundesförderung der Hochschulen verhandelt. Es geht dabei um drei Pakte: den Hochschulpakt, den Qualitätspakt Lehre (neu: „Innovation in der Hochschullehre“) und den Pakt für Forschung und Innovation. Über diese Vereinbarungen finanzieren Bund und Länder die wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland.

„Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen werden in ihren Rahmenbedingungen außerordentlich gestärkt“, sagte Eva Quante-Brandt, die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Neu ist vor allem, dass die Gelder für die Hochschulen nicht mehr befristet gezahlt werden. Das ermögliche den Unis bessere Planung, im Gegenzug erwarte sie aber auch, dass die Hochschulen mehr unbefristete Stellen schafften. Über die Vereinbarung der GWK müssen am 6. Juni endgültig noch die Regierungschefs von Bund und Ländern entscheiden. dpa