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Pfalz auch geeignet

Archivartikel

Mainz.Ein Gebiet, das für die Endlagerung von Atommüll infrage kommt, liegt in Rheinland-Pfalz. In dem vorgelegten Bericht ist in der Übersichtskarte der sogenannten Teilgebiete ein Areal aufgerührt, das etwa von Nackenheim (Landkreis Mainz-Bingen) bis Edenkoben (Südliche Weinstraße) reicht. Der Streifen ist meist nicht breiter als zehn Kilometer und hat Lücken, beispielsweise bei Alzey, und liegt nicht in unmittelbarer Nähe zum Rhein.

Das Endlager soll unterirdisch in Salz, Ton oder Kristallin, also vor allem Granit, entstehen. Die in Rheinland-Pfalz aufgeführte Fläche gehört zum Teilgebiet „kristallines Wirtsgestein“. Insgesamt ist das Gebiet den Angaben zufolge 757 Quadratkilometer groß. Betroffen sind acht Kreise und kreisfreie Städte, die „vollständig, teilweise oder „gerade nur so“„ in dem Bericht mit Teilgebieten aufgeführt sind. Es handelt sich um die Landkreise Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Donnersberg, Kaiserslautern, Mainz-Bingen und Südliche Weinstraße sowie die kreisfreien Städte Mainz und Neustadt an der Weinstraße. Eine Vorfestlegung ist damit aber noch nicht verbunden. 

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