Politik

Verteidigung „Gorch Fock“ soll schwimmfähig gemacht werden

Sanierung geht weiter

Berlin.Die nach Vorwürfen der Untreue gestoppte Reparatur des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ soll fortgesetzt werdenr: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) einigte sich gestern in Berlin mit der Elsflether Werft AG auf eine Aufhebung des Zahlungsstopps, für den Kontrollregeln und finanzielle Obergrenzen festgelegt wurden, wie die CDU-Politikerin sagte. Es gab einen „bitteren Weg der Erkenntnisse, was schiefgelaufen ist“, sagte sie. „Es gibt jetzt eine gute Chance, dass die ,Gorch Fock’ wieder auf den Weltmeeren segeln wird.“ Bei der Sanierung war es zu einer Kostenexplosion von zehn auf bis zu 135 Millionen Euro gekommen, wovon bisher knapp 70 Millionen Euro bezahlt wurden. In der Vereinbarung ist vorgesehen, dass das Schiff für weitere elf Millionen Euro bis zum Sommer schwimmfähig werden soll. Für den zweiten Schritt vom Ausdocken bis zur Hochseetauglichkeit dürfen maximal weitere Kosten in Höhe von 48 Millionen Euro entstehen. dpa