Politik

„So verheerend“: Greta Thunberg am Tagebau Hambach

Kerpen.Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg (Bildmitte) hat den Braunkohletagebau Hambach im Rheinischen Revier besucht. Danach schilderte die 16-Jährige, wie schwer ihr der Anblick gefallen sei: „Es war so gewaltig, so verheerend, und es macht mich irgendwie traurig.“ Die Braunkohle trage mit zur ökologischen Krise bei.

Dass sich Thunberg neben einer vermummten Aktivistin ablichten ließ, sorgte für Kritik. Michael Mertens, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei Nordrhein-Westfalen, sagte der „Bild“: „Greta Thunberg neben einer vermummten Person fühlt sich falsch an. Der Protest im Hambacher Forst war und ist nicht von zivilen Ungehorsam getragen. Verletzte Polizisten durch Zwillenbeschuss, Steinewurf oder Molotowcocktails und permanente Sachbeschädigungen sind Straftaten, die verfolgt werden müssen.“ Das sei weit entfernt von den friedlichen Klimaprotesten „Fridays for Future“ (Freitage für die Zukunft). 

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