Politik

SPD: „Schaden entstanden“

Archivartikel

Die SPD will in der Thüringer Regierungskrise unbedingt Haltung zeigen – selbst wenn das bei einer Neuwahl Stimmen kostet. Sie bleibe ein Bollwerk gegen Rechts und Grundsätze seien nicht verhandelbar, machen die Parteichefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans im Interview klar. „Wir müssen Verantwortung dafür übernehmen, diesen Dammbruch aufzuhalten, der dramatische Folgen haben kann, auch für andere Bundesländern“, sagte Esken. „Dafür wird die SPD jetzt Bollwerk sein und nicht für ihre eigenen Ziele. Aber es ist schon auch ein Schaden für die Koalition entstanden, weil wir im Moment nicht wissen, woran wir sind mit der CDU. Es gibt eine Menge Fragen, die beantwortet werden müssen, um das Vertrauensverhältnis zu klären.“ dpa

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