Politik

USA Regierung begründet Maßnahme mit Arbeitslosigkeit

Stopp für Migration verlängert

Archivartikel

Washington.Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Krise in den USA hat Präsident Donald Trump den Stopp legaler Einwanderung bis zum Jahresende ausgeweitet. Trump verlängerte am Montag eine im April zunächst für 60 Tage angeordnete Regelung, die im wesentlichen Ausländer betrifft, die sich um eine Green Card für den dauerhaften Aufenthalt bemühen. Die Verfügung sieht zudem die Aussetzung von Arbeitsvisa vor.

Voller Tatendrang

Die US-Regierung begründete die Maßnahmen mit der weiterhin dramatischen Lage auf dem Arbeitsmarkt infolge der weitgehenden Stilllegung der Wirtschaft zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wegen der Vorkehrungen haben seit Mitte März mehr als 40 Millionen Menschen wenigstens zeitweise ihren Arbeitsplatz verloren. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stagnierte zwar zuletzt. Eine wirkliche Entspannung ist allerdings trotz der langsamen Öffnung der Wirtschaft noch nicht erkennbar.

Trump bewirbt sich bei der Präsidentschaftswahl im November um eine zweite Amtszeit und will Tatendrang zeigen. Er verlängere und erweitere die Aussetzung bestimmter Visa, um sicherzustellen, „dass amerikanische Arbeitnehmer Vorrang haben, wenn wir uns von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus erholen“, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. 

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