Politik

Venezuelas Übergangspräsident Guaidó mobilisiert die Massen

Archivartikel

Caracas.Mit Kundgebungen in mehr als 300 Städten hat Venezuelas Opposition gegen die seit einem Monat anhaltenden Stromunterbrechungen protestiert und den Druck auf Staatschef Nicolás Maduro erhöht. „Wir fordern nicht nur Wasser und Licht, sondern auch Demokratie und Zukunft“, sagte der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó (links mit erhobenem Arm) auf der Hauptkundgebung in Caracas. Sein sozialistischer Gegenspieler Maduro reagierte mit einem Aufruf an die Regierungen von Mexiko, Uruguay, Bolivien und der karibischen CARICOM-Staaten, einen Dialog mit der Opposition einzufädeln: „Ich bestätige meine Unterstützung und meine Bereitschaft, einen Weg des Dialogs, der Verhandlungen und der Vereinbarungen zum Wohle Venezuelas und seiner Zukunft zu suchen.“ dpa