Politik

Corona-Auflagen Mehr als 30 000 Bußgeldverfahren

Verstöße in den Städten

Archivartikel

Berlin/Stuttgart.In den sieben einwohnerstärksten Städten in Deutschland sind laut einer Umfrage der „Welt am Sonntag“ deutlich mehr als 30 000 Corona-Bußgeldverfahren eingeleitet worden. In München seien demnach bis Ende September gut 9100 Verfahren durchgeführt worden, heißt es unter Berufung auf einen Sprecher des örtlichen Kreisverwaltungsreferats. Knapp davor liege Hamburg mit rund 11 000 Verfahren. In Stuttgart wurden dem Bericht zufolge seit April 4745 Bußgeldverfahren bearbeitet. Frankfurt am Main habe rund 3100 Verfahren eingeleitet, heißt es weiter, Düsseldorf 1200.

2279 Neuinfektionen

In Berlin seien die einzelnen Bezirke zuständig, wo es laut Bericht 4400 Verfahren gebe – allerdings hätten nicht in allen Bezirken aktuelle Zahlen vorgelegen. Damit ergibt sich eine Gesamtsumme von gut 33 500 verzeichneten Bußgeldverfahren. Dabei fehlen Angaben aus Köln, wo nur Schätzungen vorliegen, mit wie vielen Einnahmen zu rechnen ist.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag eine vergleichsweise etwas niedrigere Zahl an neuen Corona-Infektionen. Die Gesundheitsämter hatten binnen eines Tages 2279 Fälle übermittelt, wie das RKI bekanntgab. An Sonntagen wie auch an Montagen sind die Fallzahlen erfahrungsgemäß meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI melden. 

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