Politik

AfD-Generalsekretär

„Von Schusswaffe Gebrauch machen“

Archivartikel

Dresden/Mannheim.Mit seiner Forderung nach einem Schusswaffengebrauch gegen Migranten an der Grenze hat der Generalsekretär der AfD in Sachsen, Jan Zwerg, für Empörung bei der Sachsen-CDU gesorgt. Zwerg reagierte darauf, dass mehr als 600 Flüchtlinge die Grenzzäune der spanischen Exklave Ceuta in Marokko überwunden hatten. In einer Presseerklärung erklärte er, Deutschland könne sich auf „solche Außenstaaten wie Spanien“ nicht mehr verlassen. „Für Deutschland kann das nur heißen: Grenzen dicht und in letzter Konsequenz auch von der Schusswaffe Gebrauch machen“. Im Januar 2016 hatte die damalige AfD-Parteivorsitzende Frauke Petry in einem Interview mit dieser Zeitung gesagt: „Ein Grenzpolizist muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen.“ Das hatte damals international Entrüstung ausgelöst.