Politik

Was die CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Region zum Asylstreit sagen

Archivartikel

Die CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Region pochen auf einem Kompromiss im Asylstreit. Die Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft mit der CSU im Bundestag lehnen sie ab.

Nikolas Löbel (Wahlkreis Mannheim): „Der Streit zwischen CDU und CSU ist unsäglich. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat in der Sache ja recht. Wir müssen den Systemfehler beim Asyl endlich beheben. Der Streit darüber ist aber völlig aus dem Ruder gelaufen und keinem Menschen mehr zu erklären. Ich kenne wirklich keinen Kollegen von der CDU oder der CSU, der die Fraktionsgemeinschaft aufkündigen möchte.“

Michael Meister (Bergstraße): „Was durch den Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem EU-Gipfel am Wochenende erreicht wurde, ist wegweisend.“

Karl A. Lamers (Heidelberg): „Ich bin wirklich fassungslos, wie und mit welcher Härte innerhalb der CDU/CSU gestritten wird. Die CSU ist und bleibt grundsätzlich natürlich ein verlässlicher Koalitionspartner.“

Olaf Gutting (Bruchsal/Schwetzingen): „Den Ansatz der CSU, neben den europäischen Verhandlungen auch nationale Maßnahmen zu ergreifen, halte ich für richtig.“

Torbjörn Kartes (Ludwigshafen/Frankenthal): „Für mich hat oberste Priorität, dass die Unionsparteien zusammenbleiben. Der Asylstreit schadet dem Ansehen Deutschlands.“

Alois Gerig (Odenwald-Tauber): „Eine Einigung im Asylstreit darf nicht an persönlichen Eitelkeiten scheitern. Ich bin optimistisch, dass wir eine Lösung finden und die Berliner Koalition ihre Arbeit fortsetzen kann.“ 

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