Politik

Proteste Demos gegen Trumps Einwanderungspolitik

Zehntausend auf der Straße

Archivartikel

Washington.Zehntausende Menschen sind in Dutzenden US-Städten auf die Straße gegangen, um gegen Donald Trumps Einwanderungspolitik zu demonstrieren. Die Demonstranten, darunter zahlreiche Politiker der oppositionellen Demokraten, wandten sich unter dem Motto „Families belong together“ („Familien gehören zusammen“) vor allem gegen das Trennen von Flüchtlingsfamilien. Die Maßnahme ist Teil der „Null-Toleranz-Poltik“ Trumps, mit der die US-Behörden illegale Einwanderer an der Südgrenze zu Mexiko zurückhalten wollen.

Trump hatte die Praxis zwar vorübergehend beendet – jedoch nur, um Eltern und Kinder gemeinsam einzusperren. Ein neues Migrationsgesetz scheiterte bislang an Widerständen im Parlament. Insgesamt wurden in den vergangenen Wochen mehr als 2500 Minderjährige von ihren Familien getrennt. Die Demonstrationen starteten am Samstag an der US-Ostküste, später kamen Märsche auch in den großen Städten an der Westküste hinzu, etwa in Los Angeles. In der Hauptstadt Washington gingen rund 50 000 Menschen auf die Straße.

Zum Thema