Politik

CDU AKK zu ihrer Ausladung aus Merkels Regierungsflieger

Zerwürfnis bestritten

Archivartikel

Berlin.Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat vor dem Hintergrund ihrer Ausladung aus dem Regierungsflieger einen Streit zwischen ihr und Kanzlerin Angela Merkel zurückgewiesen. „Für alle zum Mitschreiben: Es gibt kein Zerwürfnis zwischen Angela Merkel und mir“, sagte die CDU-Vorsitzende der „Bild am Sonntag“. Die Debatte über diese Reise empfinde sie als „absolut befremdlich“. „Das war mein Antrittsbesuch bei meinem US-Kollegen, und da war es mir wichtig, dass der Termin stattfindet“, sagte sie. „Die geplante gemeinsame Reise, so wie das Verteidigungsministerium sie vorgeschlagen hat, ist nicht zustande gekommen. Wir haben zum Glück einen Ersatz gefunden, damit ist für mich die Sache erledigt.“ Sie sei über die Ausladung nicht gekränkt.

Ursprünglich war geplant, dass Kramp-Karrenbauer mit ihrer Delegation in der Maschine der Kanzlerin mitfliegt. Der Airbus A340 sollte erst in New York zwischenlanden, wo Merkel Termine bei den Vereinten Nationen hatte, und dann weiter nach Washington fliegen. Doch dann soll nach Informationen der „Bild am Sonntag“ aus Regierungskreisen das Kanzleramt dem Ministerium signalisiert haben, dass ein Mitflug Kramp-Karrenbauers nicht gewünscht sei und die Anreise eigenständig erfolgen solle. dpa

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