Politik

„Azubi-Prämien“ Kleine Unternehmen erhalten Hilfe

Zuschuss für Ausbildung

Berlin.Das Bundeskabinett hat die geplanten „Azubi-Prämien“ für Unternehmen auf den Weg gebracht, die in der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind und trotzdem weiter ausbilden. Kleine und mittelständische Firmen, die mit großen Umsatzeinbrüchen und Kurzarbeit zu kämpfen haben, aber ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, sollen demnach staatliche Prämien von bis zu 3000 Euro pro Ausbildungsplatz bekommen. Die Pläne sehen zudem Zahlungen für Unternehmen vor, die Azubis von Firmen übernehmen, die Insolvenz anmelden müssen.

Mit dem Programm soll Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern geholfen werden. Der Maschinenbauverband VDMA kritisierte die Beschränkung auf maximal 249 Mitarbeiter. „Leider werden viele Unternehmen im deutschen Maschinenbau davon nicht profitieren können“, sagte der Leiter der VDMA-Bildungsabteilung, Jörg Friedrich.

Die Bundesagentur für Arbeit hatte Anfang des Monats für Mai von einem „auffälligen Rückgang“ bei Ausbildungsstellen in den Bereichen Gastronomie- und Hotels, Friseurhandwerk, Maschinenbau- und Betriebstechnik, Elektrotechnik, kaufmännische Berufe, Informatikberufe, im Lebensmittelverkauf und im Berufskraftverkehr gesprochen. 

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