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4 Finanztipps für Azubis: So lässt sich mehr aus dem ersten Geld machen

Archivartikel

akz-i  Endlich: Das erste Gehalt ist da! Jetzt erst einmal das neue Smartphone kaufen? Oder lieber sparen? Wie Auszubildende mehr aus ihrem Geld machen, erklärt Schwäbisch Hall-Experte Stefan Speicher.

Schritt 1: Überblick verschaffen. Dazu gilt es zunächst, alle Einnahmen zu addieren, anschließend werden alle Kosten abgezogen. Also Miete, Nebenkosten und Fahrtkosten. Außerdem wichtig: Wie viel wird im Monat für Lebensmittel, Konsum und Freizeit ausgegeben? Hier liegt meist das größte Einsparpotenzial. Stefan Speicher rät: „So bekommt man rasch ein Gefühl dafür, wo Geld zum Sparen übrigbleiben kann.“

Schritt 2: langfristige Ziele und Wünsche auflisten. Welche Versicherungen brauche ich? Welche Spar- und Anlageprodukte will ich nutzen? Aber es ist auch Zeit für Träume: Will ich mir ein Auto oder neue Möbel kaufen oder später eine eigene Wohnung besitzen?

Schritt 3: Förderungen beantragen. Schon mit kleinen Sparbeiträgen lassen sich staatliche Zuschüsse in Anspruch nehmen. Vier Begriffe sollten junge Leute kennen: erstens die vermögenswirksamen Leistungen. Viele Arbeitgeber zahlen sie zusätzlich zum Gehalt direkt auf die Finanzanlage des Auszubildenden, zum Beispiel ein Bausparvertrag. Pro Monat sind bis 40 Euro möglich. Zweitens: die Arbeitnehmer-Sparzulage, mit der der Staat Einzahlungen aus vermögenswirksamen Leistungen nochmals extra fördert (maximal 43 Euro zusätzlich). Besonders lohnend ist drittens die Riester-Förderung mit einer Grundzulage von 175 Euro im Jahr. Berufsstarter unter 25 Jahren bekommen einmalig noch einen Bonus von 200 Euro. Viertens: die Wohnungsbau-Prämie. Sie gibt es für Einzahlungen auf Bausparverträge in Höhe von bis zu 512 Euro. „Bis zu 45 Euro extra lassen sich so herausholen“, sagt Speicher. Und: Ab 2021 steigt die Wohnungsbau-Prämie für Bausparer auf 70 Euro.

Schritt 4: konsequent sparen. Ein Vermögen aufbauen und Sparziele erreichen gelingt nur mit Disziplin. Sparverträge und Prämien können dabei helfen. „Durch die Förderungen kann im besten Fall ein jährliches Plus von bis zu 743 Euro für Berufsanfänger herausspringen – den einmaligen Riester-Berufseinsteigerbonus nicht einberechnet“, fasst Schwäbisch Hall-Experte Stefan Speicher zusammen. Sein Tipp: „Berufseinsteiger sollten gut durchdenken, was für sie das passende Anlageprodukt ist, und sich dafür professionell beraten lassen.“

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