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6 Tipps für das umweltfreundliche Heizen mit einem Pelletofen

Archivartikel

(djd). Das Heizen mit Holz bietet viele Vorteile: Das Naturmaterial wächst laufend nach und spendet eine besonders umweltfreundliche und gleichzeitig behagliche Wärme. Welche Möglichkeiten gibt es und worauf kommt es bei der Nachrüstung eines Ofens an?

1. Was spricht für das Heizen mit Holz?

Holz ist ein natürlicher Brennstoff, der im waldreichen Europa nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht und laufend in kontrollierter Forstwirtschaft nachwächst. Zudem weist Holz eine klimafreundliche Bilanz auf: Beim Verbrennen wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie das Material vorher während seines Wachstums gebunden hat. Selbst vermeintliche Holzabfälle wie Sägespäne und ähnliche Überbleibsel lassen sich sinnvoll weiternutzen. Zu sogenannten Pellets gepresst, können sie Öfen befeuern und damit behagliche Wärme in den Raum bringen.

2. Welche Vorteile bieten Pellets?

Bei Pellets handelt es sich um besonders konzentrierte Energieträger. Sie werden aus Resten der Holzverarbeitung zum Beispiel in Sägewerken gepresst und weisen einen hohen Brennwert auf. Positiv ist zudem, dass selbst kleine Holzreste somit sinnvoll als Wärmequelle genutzt werden. Zudem ist das Handling von Pellets besonders bequem. Sie lassen sich platzsparend lagern, exakt dosieren und ganz einfach entzünden, wenn die Bewohner die behagliche Wärme eines offenen Feuers in ihrem Zuhause spüren möchten.

3. Sind Pellets auch für Einzelöfen geeignet?

Ja, Pellets kommen nicht nur in zentralen Heizungen zum Einsatz, sondern sind auch für Einzelöfen eine attraktive Alternative zu Holzscheiten. Das markante Spiel der Flammen wie in einem konventionellen Scheitholzofen darf dabei natürlich nicht fehlen. Pelletöfen etwa vom österreichischen Hersteller Haas+Sohn bezaubern ebenfalls mit einem lebendigen Flammenbild, das Atmosphäre in jeden Raum bringt. Große Sichtfenster bieten eine gute Sicht auf das kaminähnliche Flammenbild.

4. Ist ein Pelletofen auch für Allergiker geeignet?

Auch Allergiker können das Flammenspiel bei einer entsprechenden Ausstattung des Ofens unbeschwert genießen. Wichtig ist es dabei, auf eine natürliche Wärmestrahlung ganz ohne Raumluftgebläse zu achten. Das verhindert ein Aufwirbeln von Staub oder anderen Partikeln, die Allergiker beeinträchtigen könnten. Im Gegenteil, Augen und Atemwege werden geschont. Auf diese Weise lässt sich die Gemütlichkeit eines Ofens heute mit einer gesunden Raumluft verbinden.

5. Gibt es Zuschüsse für einen neuen Pelletofen?

Insbesondere, wenn Hausbesitzer von konventionellen Öl- oder Gaskesseln auf das umweltfreundliche Heizen mit Pellets umsteigen, können sie von staatlichen Förderungen profitieren. Unter bestimmten Voraussetzungen beteiligt sich das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten an einem Heizungstausch und der Investition in einen neuen wasserführenden Pelletofen. Eine individuelle Beratung und mehr Details zu den Förderbedingungen gibt es im Fachhandwerk vor Ort sowie unter https://www.haassohn.com/de/aktuelles/Forderungen.

6. Können Pelletöfen auch mit dem Smartphone gesteuert werden?

Ja, einige Modelle lassen sich in Verbindung mit einem nachrüstbaren WLAN-Modul einfach und komfortabel per Smartphone-App steuern. Sogar von unterwegs ist die Bedienung des Ofens auf diese Weise möglich – zum Beispiel wenn die Bewohner auf dem Nachhauseweg sind und die Wohnung schon einmal vorwärmen möchten.