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Brustkrebsfrüherkennung: 5 Dinge, die Sie wissen sollten

Archivartikel

(djd). Der Monat Oktober steht ganz im Zeichen von Brustkrebs (Mammakarzinom): Seit 1985 machen weltweit Organisationen im Brustkrebsmonat auf die Bedeutung der Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs aufmerksam. Hier sind 5 Dinge, die Sie zum Thema Früherkennung von Brustkrebs wissen sollten:

1. Brustkrebs rechtzeitig erkennen und behandeln

Aktuell erkrankt durchschnittlich jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs ist damit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, wenn auch nicht die gefährlichste. Dank gezielterer und oft weniger belastender Methoden konnten in den vergangenen Jahren die Überlebenschancen und die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessert werden. Trotz steigender Rate an Neuerkrankungen sinkt daher die Zahl der Sterbefälle seit einigen Jahren. Die genaue Ursache von Brustkrebs ist nicht geklärt, jedoch haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass bestimmte Faktoren wie Übergewicht, zu wenig Bewegung im Alltag, übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum, aber auch eine familiäre Vorbelastung ein Risiko darstellen.

2. Zeitpunkt der Brustkrebsdiagnose entscheidet über Heilungschancen

Durch die mittlerweile sehr gute Vernetzung zwischen Ärzten und Patientinnen sowie zwischen den Betroffenen untereinander - etwa über die sehr gut organisierten Selbsthilfegruppen - ist das Wissen der Betroffenen über die aktuellen Fortschritte bei der Behandlung in der Regel hoch. Dagegen wird das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, oft verdrängt: Nur schätzungsweise jede zehnte Frau untersucht ihre Brust regelmäßig. Dabei ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung, die Möglichkeiten der Früherkennung wahrzunehmen. Denn der Zeitpunkt der Diagnose hat immer noch einen entscheidenden Einfluss auf die Aussicht auf Heilung.

3. Selbstuntersuchung der Brust

Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen zählt neben einem gesunden Lebensstil die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust, bei der Frauen mögliche Veränderungen frühzeitig erfühlen können. Hierbei sollte darauf geachtet werden, ob sich die Größe einer Brust verändert hat, die "Knotigkeit" der Brust an einer Stelle gegebenenfalls mit fehlender Verschieblichkeit des Knotens zunimmt, oder eine schmerzhafte Stelle zu ertasten ist. Bei jeder Veränderung oder Auffälligkeit sollte der Frauenarzt informiert werden.

4. Vorsorgeuntersuchung nutzen, um Brustkrebs möglichst früh zu erkennen

Das gesetzliche Früherkennungsprogramm bietet Frauen ab 30 Jahren die Möglichkeit einer jährlichen Tastuntersuchung beim Arzt. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden zudem im Rahmen des Mammografie-Screening-Programms alle zwei Jahre zu einer Röntgenuntersuchung der Brust eingeladen. Durch eine verbesserte Früherkennung werden Tumore häufiger bereits in frühen Stadien entdeckt, wodurch die Heilungschancen steigen.

5. Bewusstsein für Früherkennung schärfen

Mit der Kampagne #FühlMit von Pierre Fabre (www.oncosite.de/fuehlmit) soll das Bewusstsein für die Möglichkeiten der Früherkennung, etwa die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brüste, geschärft werden. Gleichzeitig will man das Mitgefühl gegenüber Betroffenen stärken. Über Facebook [facebook.com/fuehlmit.brustkrebs/] und Instagram [@fuehlmit.brustkrebs] sollen möglichst viele Menschen erreicht und damit langfristig ein Beitrag für mehr Aufklärung geleistet werden.