Ratgeber

Das eigene Musikprojekt – Allroundtipps für Einsteiger

Viele musikbegeisterte Menschen träumen davon, einen eigenen Song, vielleicht sogar ein eigenes Album aufzunehmen. Gerade für Einsteiger kann das jedoch eine riesige Herausforderung darstellen. Mittlerweile gibt es jedoch viele Möglichkeiten, auch als Anfänger ohne musikalische Vorbildung eigene Songs zu kreieren und zu veröffentlichen. Wir zeigen Wege auf.

 

Die Idee

Wie in vielen Bereichen des Lebens steht am Anfang eines Projektes die Idee. Daher ist es für Einsteiger zunächst wichtig, gewisse Kriterien festzulegen, bevor der erste eigene Song umgesetzt wird. Dazu können das Genre, aber auch die individuelle Ausrichtung der Musik und des Künstlers gehören.

Das Genre

Musiker sollten sich zunächst überlegen, in welchem Genre ihr Projekt beheimatet sein soll. Womöglich ist die Person großer Fan einer bestimmten Musikrichtung. Dann fällt die Entscheidung einfach. Ist dies nicht gegeben, könnte die Auswahl ungleich schwerer sein. Beispiele für bekannte und beliebte Stile sind unter anderem:

 

  • Pop und Rock
  • Rap und Trap
  • Schlager
  • Techno, House
  • Heavy Metal 
  • Country
  • Blues
  • Jazz

Überlegt ein Einsteiger nun, welches dieser Genres für sein Projekt am besten geeignet ist, sollte er mehrere Punkte beachten. Einerseits die Umsetzbarkeit: Ist das Gesangstalent eher wenig ausgeprägt, empfehlen sich Rap oder Instrumentalproduktionen beispielsweise im Bereich Techno und House. Zudem spielt natürlich der individuelle Geschmack eine Rolle, schließlich soll das Projekt Spaß machen.

Die Richtung

Innerhalb einer Stilrichtung gibt es weitere Möglichkeiten, die Idee eines Musikprojektes genauer zu definieren. Hierfür ist unter anderem wichtig, welche Emotion es transportieren soll und welchen Eindruck der Künstler hinterlassen will. Unter anderem können Musikstücke folgende Inhalte haben und Gefühle erzeugen:

 

  • tiefgründig mit einer „Message“
  • traurig
  • positiv
  • der Themenbereich Party und Feiern

Es kann sinnvoll sein, vor dem Start des Projektes eine konkrete Auswahl aus diesen Möglichkeiten zu treffen. Andererseits besteht die Option, dass sich die konkrete Richtung aus dem Arbeitsprozess heraus ergibt.

Dies sollten Einsteiger individuell entscheiden, wobei eine grobe Richtung gerade in diesem Stadium vieles erleichtern kann. Bei einer EP („Extended Play“) oder einem Album können zudem gleich mehrere konkrete Emotionen und Inhalte eine Rolle spielen. Auf diese Weise wird ein solches Projekt abwechslungsreich.

 

Grundlagen schaffen

Nun kommt es darauf an, Grundlagen zu schaffen. Ist bereits musikalisches Grundwissen vorhanden? Falls nicht, kann es zielführend sein, zumindest die Basics eines Instrumentes erlenen. In der heutigen digitalen Welt der Musikproduktion spielen zudem Musikprogramme, also die entsprechende Software, eine entscheidende Rolle.

Instrument erlernen?

Kenntnisse im musikalischen Bereich haben den großen Vorteil, dass spätere Schritte wie die Komposition einfacher fallen. Daher ist das Erlernen eines Instrumentes ein Schritt, der für Einsteiger durchaus Sinn ergibt. Das kann auf verschiedene Weisen umgesetzt werden:

 

  • Unterricht
  • autodidaktisches Lernen

Der Unterricht hat den Vorteil, dass ein Profi den Einsteiger begleitet. So kann das Einschleichen von sich wiederholenden Fehlern vermieden werden. Das autodidaktische Lernen wiederum bietet größtmögliche Freiheit und wird vor allem von Menschen, die durch pure Leidenschaft für etwas angetrieben sind, praktiziert. Hierbei können Tutorials im Internet eine Hilfe sein.

Zunächst sollte jedoch entschieden werden, welches Instrument erlernt wird. Hierfür ist wichtig, in welchem Genre das Projekt umgesetzt werden soll, da unterschiedliche Stilrichtungen verschiedene Instrumentierungen erfordern.

Für Rock und Country ist das grundlegende Beherrschen einer Gitarre eine Hilfe. In anderen Genres spielt das Klavier, Digitalpiano oder Keyboard eine Rolle. Dies hat den Vorteil, dass das Erlernte beim virtuellen Einspielen verschiedener synthetischer Instrumente mittels eines Midi-Keyboards eine große Hilfe sein kann, also auch abseits der Nutzung eines Klavieres selbst von anwendbar ist.  

 

Bei der konkreten Auswahl des Instrumentes gibt es viele Details zu berücksichtigen. Hat sich der Einsteiger für ein Digitalpiano entschieden, gibt es bereits bei der Tastatur verschiedene Varianten zur Auswahl. Unterschiedliche Anschlagsdynamiken können jeweils ein ganz eigenes Gefühl des Spielens erzeugen und dadurch individuell hilfreich oder störend sein. Gewichtete Tasten sorgen hierbei für ein natürlicheres Empfinden und können vieles erleichtern, da sie nach dem Vorbild von Klaviertasten gebaut sind und einen gewissen Widerstand liefern.

Ähnliches sollte bei der Entscheidung für eine Gitarre berücksichtigt werden. Es gibt dickere und dünnere Saiten – sie haben einen Einfluss darauf, wie leicht das Instrument gespielt und erlernt werden kann. Auch Korpusform oder -materialien beeinflussen den Sound der Gitarre und damit schließlich den der geplanten Musik.

 

Software

Musiksoftware gibt es von diversen Herstellern in verschiedenen Ausführungen. Das Erlernen der Programme geschieht meist autodidaktisch. Dabei sind jedoch sowohl die Gebrauchsanweisung als auch Online-Tutorials zum entsprechenden Programm eine Hilfe.

Die grundlegenden Programme für die Musikproduktion nennen sich DAW (Digital Audio Workstation). Sie bieten die Schablone beziehungsweise den Rahmen, in dem vom Einspielen bis zum Mixing die gesamte Musikproduktion stattfindet. Bekannte DAWs sind unter anderem:

 

  • Cubase
  • Logic
  • Pro Tools
  • Fruity Loops
  • Reaper

Sie alle haben Vor- und Nachteile. Vor allem individuelle Aspekte können eine Rolle spielen, da die Einfachheit oder Komplexität der Bedienung des jeweiligen Tools teilweise vom Nutzer abhängt. Möglicherweise ist es zielführend, zunächst verschiedene DAWs in der Testversion auszuprobieren.

So lässt sich herausfinden, welche zu den persönlichen Anforderungen des Einsteigers am besten passt. Zudem sind weitere Bausteine, die innerhalb eines Programms genutzt werden, relevant. Diese werden meist durch ein Midi-Keyboard angesteuert. Hierzu zählen vor allem:

 

  • Drumcomputer
  • Synthesizer und andere synthetische Instrumente
  • Tools zur Nachbearbeitung (wie Equalizer oder Kompressoren)

Viele DAWs beinhalten bereits standardmäßig einige solcher Tools, andere können zusätzlich integriert werden. Hierbei empfiehlt es sich, einiges auszuprobieren. Viele virtuelle Instrumente funktionieren bezüglich der Bedienung zwar ähnlich, dennoch gibt es Unterschiede.

Zudem sollten sich Einsteiger damit vertraut machen, welche dieser Tools sowohl allgemein als auch für das Genre, in dem sie musizieren möchten, dem aktuellen Stand entsprechen. Auf diese Weise kann ein Soundbild entstehen, dass nah am sprichwörtlichen „Zahn der Zeit“ liegt.

 

Songwriting und Komposition

Sind die Grundlagen vorhanden, können Einsteiger zu einem der wichtigsten Teile übergehen: Dem Schreiben des Songs. Hierbei spielen sowohl die Komposition als auch der Text eine entscheidende Rolle. Mit welchem Teil begonnen wird, kann ein Interpret individuell entscheiden.

Komposition

Bei der Komposition kommt es darauf an, inwieweit bereits eine musikalische Vorbildung besteht oder in der Vorbereitung des Projektes erarbeitet wurde. Sofern der Einsteiger bereits eine grundlegende Ahnung von Harmonielehre hat, wird es ihm einfacher fallen, Akkordkombinationen und Melodien zu finden.

Wichtig dabei ist, diese passend zur Emotion, die der Song ausdrücken soll, zu gestalten. Falls der Inhalt des Stücks nicht von Beginn an festgelegt ist, kann eine erste Grundkomposition die Richtung und das Thema vorgeben.

Für alle, die den Teil der Komposition ohne großes Vorwissen angehen, gibt es mehrere Methoden. Zum einen besteht die Möglichkeit des schlichten Ausprobierens auf dem Midi-Keyboard oder auf einer Gitarre. Dies nimmt einige Zeit in Anspruch, mit etwas Anstrengung sowie der Hilfe von Tutorials kann es aber zu soliden und hörenswerten Ergebnissen führen.

Zusätzlich gibt es passende Tricks und Kniffe. So existieren eine Handvoll Akkorde, die stets die Grundlage für viele große Hits sind. Dazu zählen unter anderem:

  • „Take on Me“ von A-HA
  • „Paparazzi“ von Lady Gaga
  • „Barbie Girl“ von Aqua

Mit diesem Hintergrundwissen kann die Basis für einen ersten Song geschaffen werden, der sich erstaunlich gut anhört. Natürlich ist davon abzuraten, diese Akkordfolge gleich in mehreren Stücken hintereinander zu verwenden: Die Parallelen würden den Hörern schnell auffallen.

Wichtig für jeden angehenden Songwriter ist es, sich mit Songstrukturen auseinanderzusetzen und zu wissen, was eine Strophe, eine Bridge oder ein Refrain ist. Nur so kann am Ende ein Ergebnis herauskommen, dass das Potenzial hat, dem Künstler und seinen Hörern zu gefallen.

 

Text

Diese Struktur ist beim Text ebenfalls wichtig, da dieser der Musik folgt (oder andersherum). Für Einsteiger kann es sinnvoll sein, zunächst darüber nachzudenken, was der Text konkret aussagen soll, anstatt einfach loszulegen.

Hierbei ist es eine Hilfe, vor dem Schreiben bereits eine Wortsammlung oder Reime zurechtzulegen. Dies muss nicht auf einmal geschehen: Vielmehr kommen einige Einfälle zwischendurch, diese können dann eher spontan in die Sammlung eingefügt werden.

Des Weiteren ist die Beschäftigung mit diversen Reimschemata zielführend. Dies kann anhand von Songs, aber auch mithilfe von Gedichten umgesetzt werden. Je besser sich der Musikeinsteiger in diesem Bereich auskennt, desto runder und passender wirkt der Text am Ende. Ein gutes und passendes Reimschema kann zudem bei einem einfachen und verständlichen (weil strukturierten) Transportieren des Inhalts eines Songs hilfreich sein.

Zudem ist darauf zu achten, dass der Text sowohl inhaltlich, als auch bezüglich der Rhythmik zu Musik passt. Transportieren die Worte das, was die Melodie vorgibt und andersherum? Abschließend kann überprüft werden, ob der Text des Songs verständlich ist und das aussagt, was der Interpret kommunizieren möchte.

 

Produktion

Mit dem fertig komponierten Song beginnt die Produktion. Das bedeutet in vielen Fällen zunächst, dass ein Instrumental erstellt wird. Wie dieses aussieht, kann je nach Genre und konkretem Stück stark variieren.

Tempo und Rhythmik

Nahezu alle Producer legen zunächst das Tempo des Songs fest. Alle DAWs haben hierfür eine Funktion, mithilfe derer die Anzahl der „Beats per Minute“ (BPM) individuell eingestellt werden kann. Womöglich ist es sinnvoll, im nächsten Schritt die Rhythmik anzugehen, um ein gewisses Grundgerüst zu haben.

Dies kann sich ebenfalls je nach Genre und Song stark unterscheiden. Benötigt der Song Drums oder doch nur Percussion-Elemente? Vielleicht ist gar keine rhythmische Untermalung notwendig, in diesem Fall würde der Rhythmus von der Stimme und den anderen Instrumenten vorgegeben. So kann bereits die Akkordfolge einer Gitarre und eines Klavieres vollkommen völlig ausreichend sein, um die Rhythmisierung zu definieren.

Der passende Sound

Wenn der Rhythmus der Drums fertig ist (oder eben eine Entscheidung für den Verzicht getroffen wurde), wird die im Rahmen des Songwritings entstandene Komposition eingespielt. Hierfür können echte Instrumente oder virtuelle Synthies zum Einsatz kommen.

Auch die Drums benötigen (sofern vorhanden) ein Klangbild. Für die einzelnen Elemente wie Kick, Clap, Snare oder Hi-Hat lässt sich zwischen verschiedenen Sounds wählen.

Gleiches gilt für die anderen klangtechnischen Elemente des Songs. Virtuelle Instrumente wie Synthesizer beinhalten häufig zahlreiche Soundversionen eines Instrumententyps, unter anderem von:

 

  • Pianos
  • Gitarren
  • Bässen
  • Leads
  • Pads
  • Bläsern
  • Streichern

Wichtig dabei ist, die Klänge passend zum Genre und zum Song selbst auszuwählen. Leadsounds eignen sich für Produktionen mit elektronischen Elementen, zum Beispiel in den Genres Techno oder Rap. Soll das Klangbild softer sein, weil der Song ein entsprechend ruhigeres und tiefgründigeres Thema behandelt, ist die Verwendung von Pads eine sinnvolle Option.

Virtuelle oder echte Gitarrenklänge sind für Country oder Rock prädestiniert. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die einzelnen Sounds zueinander passen, also ein in sich stimmiges Klangbild ergeben und sich nicht „im Wege stehen“.

Womöglich ist jedoch keine aufwendige Produktion notwendig. Soll der Song ein Akustik-Track werden, der sich auf Gitarre oder Piano und Gesang beschränkt, sind die meisten der genannten Schritte überflüssig. Eine Ausnahme besteht, wenn die Gitarre oder das Piano durch einen virtuellen Sound erzeugt wird.

Wichtig: In einigen Fällen findet in der Phase der Produktion ein Ausbau der Komposition statt, Melodieteile kommen hinzu oder werden verworfen. Es ist daher wichtig, Songwriting und Produktion nicht als strikt getrennt zu betrachten, vielmehr können sie im Prozess der Entstehung des Songs verschmelzen und sich ergänzen.

 

Vocal-Recording und Feinschliff

Ist das Instrumental fertig, folgt die Aufnahme der Stimmen und der Feinschliff. Zu Zweiterem gehören vor allem:

  • Mixing
  • Mastering

Tonstudio besuchen

Für diese Schritte kann es sinnvoll sein, ein professionellen Tonstudio zu besuchen. Das trägt häufig gleich auf mehreren Ebenen zu einer Verbesserung des Ergebnisses bei. Zum einen hat das Personal in einem Tonstudio Erfahrungen mit dem Aufnehmen von Stimmen. So können Einsteiger angeleitet werden und so lange an den Vocals arbeiten, bis sie wirklich perfekt sind, um noch etwas mehr „herauszuholen“.

m Bereich des Mixing und Mastering können Profis zudem dabei helfen, dass das Endprodukt professionell klingt. Dies liegt vor allem daran, dass der Song in dieser Phase in einem Tonstudio auf verschiedenen Wegen die nötige Power verliehen bekommt. Zusätzlich werden in einigen Fällen Effekte eingefügt, die das Hörerlebnis noch ansprechender gestalten. Hierbei ist für ein gutes Ergebnis häufig eine gewisse Erfahrung vonnöten.

 

Selbst aufnehmen und mixen

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass der Künstler die Stimmen selbst aufnimmt und das Abmischen des Songs ebenfalls übernimmt. Für die Aufnahme muss das richtige Mikrofon ausgewählt werden, Ratgeber liefern hierzu eine Hilfe. Zudem sollte darauf geachtet werden, nicht den erstbesten Versuch zu nehmen, sondern möglicherweise mit der Unterstützung von Tutorials ausgiebig an den Vocals zu arbeiten.

Gleiches gilt für Mix und Master: Diese Bereiche sind eine Wissenschaft für sich. Ohne entsprechende Anleitungen ist es gerade für Einsteiger nahezu unmöglich, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Zudem benötigt dieser Prozess viel Zeit.

Darüber sollten sich die Interpreten bei einer Entscheidung für das Mischen und Mastern in Eigenregie bewusst sein. Ob das Ergebnis ähnlich professionell wie in einem richtigen Tonstudio klingt, bleibt auch mit entsprechender Tutorial-Unterstützung gerade am Anfang fraglich.

 

Veröffentlichung und Marketing

Mit dem fertigen Song steht ein Interpret vor der Frage, ob er diesen veröffentlichen soll. Dies kann von der Qualität des Ergebnisses und den persönlichen Präferenzen abhängig gemacht werden. Soll die Musik ein Hobby für den Einsteiger selbst bleiben? Oder möchte er öffentliche Aufmerksamkeit?

Möglichkeiten der Veröffentlichung

Zudem besteht die Frage, ob das Projekt kostenlos veröffentlich oder verkauft werden soll. Für Ersteres bietet sich ein Upload auf YouTube oder Soundcloud an. Zweiteres ist auf mehreren Wegen umsetzbar.

Neben einem eigenen Online-Shop und dem Verkauf von CDs gibt es einige Anbieter, die ein digitales Release auf Plattformen wie Spotify oder iTunes ermöglichen. Der Weg dorthin ist heutzutage recht einfach und wenig kostenintensiv.

Allerdings sollten sich gerade Einsteiger bewusst sein, dass die Musik am Anfang wahrscheinlich wenig Beachtung finden wird. Dass das erste Projekt ein Hit wird, ist in den allermeisten Fällen hochgradig unwahrscheinlich und wenn überhaupt nur mit einem größeren Budget und den richtigen Kontakten umzusetzen.

 

Musik-Marketing

Bei einer Veröffentlichung der Musik sollte zum Erreichen von Aufmerksamkeit Marketing betrieben werden. Hierfür gibt es mehrere Optionen, unter anderem:

 

  • Flyer
  • Promotion im Online-Bereich

Flyer sind zielführend, um auf regionaler Ebene Aufmerksamkeit zu erlangen. Um überregional Hörer zu finden, bietet das Internet heutzutage eine ganze Reihe von Möglichkeiten.

Wird ein Song auf YouTube veröffentlicht, gibt es diverse Kniffe, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Der Link kann jedoch auch auf anderen Portalen promotet werden. Dazu gehören unter anderem soziale Medien wie Facebook, Twitter und Instagram. Gerade Letzteres kann mit etwas Hintergrundwissen aktuell zu einem sehr hilfreichen Marketing-Instrument für Musiknewcomer werden.

 

Live-Auftritte

Ein weiterer und für den ein oder anderen Einsteiger womöglich besonders spannender Schritt ist der erste Auftritt vor einem Live-Publikum. Dieser kann entweder im privaten Kreis oder öffentlich umgesetzt werden, wobei die zweite Variante mehr Mut und Organisation erfordert.

In einer kleinen, nicht öffentlichen Runde kann zunächst erprobt werden, wie das eigene Projekt ankommt. Die Gefahr einer Blamage ist deutlich geringer als bei einem öffentlichen Gig. Dies kann einem Einsteiger dabei helfen, erste Live-Erfahrungen in einem geschützten Rahmen zu sammeln.

Öffentliche Auftritte bedürfen zudem einiges an Organisation. Dies kann von Künstler selbst umgesetzt werden, für einen Gig bei einem Event sind Kontakte notwendig. Eine gute Alternative dazu bieten offene Bühnen wie das „Sprungbrett“ im Hochstädter Haus. Hier können Einsteiger zudem Kontakte zu anderen Künstlern knüpfen und wertvolle Tipps und Ratschläge bekommen.

Fazit

Anders als in früheren Jahrzehnten haben Musikeinsteiger heutzutage sehr viele Möglichkeiten, ein erstes eigenes Musikprojekt umzusetzen. Dies gilt sowohl für den Entstehungsprozess als auch für die Veröffentlichung und das Marketing. Interessierte sollten sich daher einen konkreten Plan machen und im Folgenden einfach ausprobieren was zu ihnen passt und sich gut umsetzen lässt.