Ratgeber

Mit dem eigenen Hobby Geld verdienen. So funktioniert’s!

Archivartikel

Es gibt so viele kreative Köpfe, die mit ihrer Profession vor dem Berg halten oder einfach nur vor sich dahinwerkeln – ohne aus dem Hobby Geld zu machen. Wer einen grünen Daumen hat und gerne gärtnert, könnte dieses Angebot auch Dritten machen. Gerade dann, wenn der Frühling naht, suchen viele nach einem Profi, der die grüne Oase ansprechend gestaltet. Auch Profis der Handarbeit, die Stricken, Häkeln und Töpfern können, könnte ihre Werke auch Dritten zur Verfügung stellen – beispielsweise online oder auf Märkten. Dass es Unsummen kostet wird, um seine Profession bekannt zu machen und mit dem Hobby Geld verdienen zu können, ist im Übrigen ein Ammenmärchen. Die passenden Schnäppchen- und Shopping-Tipps hält dieser Beitrag vor.

Tipp 1: Design vom Profi. So funktioniert’s

Ein ansehnliches Corporate Design ist keine Geldverschwendung, sondern eine Investition in die Zukunft, in einen professionellen Auftritt, in Markenführung und in Kundenbindung. Wo aber soll das professionelle Design herkommen? Aus dem Internet natürlich! Dort nämlich bringen Grafikercrowds, wie beispielsweise die von 99designs, kreative Köpfe und Unternehmer zusammen.

Im ersten Schritt muss der Gründer natürlich sagen können, wie er sich die grafische Gestaltung wünscht. Vorgegebene Kategorien helfen dabei, Wünsche zu formulieren und die Kosten transparent zu halten. Nun kann der Auftrag gezielt an einen Wunsch-Grafiker vergeben werden oder in Wettbewerbsform an die Community rausgehen. Mit der Entscheidung für einen Grafiker ist das Match perfekt und die Zusammenarbeit kann starten.

Tipp 2: Das Corporate Design verwenden – unter anderem auf Werbemitteln

Hat der online gefundene Grafiker gute Arbeit verrichtet, geht es nun darum, die bis dato im Geheimen gefertigten Werke auch unter diesem Profi-Label bekannt zu machen. Dafür müssen Logo und Unternehmensfarben auf alle Geschäftsdrucksachen aufgebracht werden. Zur Standardausstattung gehören Briefpapier, Angebotsmappen, Visitenkarten und Rechnungsformulare.

Auch die Webseite muss in dieser grafischen Form gestaltet werden, um einen Wiedererkennungswert zu erhalten. Darüber hinaus dürfen Wort-Bild-Marke und Logo auch auf den Werbeartikeln nicht fehlen. Hach beispielsweise bietet Werbeartikel für Unternehmen, und auch  Gründer tun gut daran, solche zu nutzen, und hier nicht an der falschen Stelle zu sparen.


Diese Werbeartikel kommen besonders gut an:

  • Büroequipment ist immer ein prima Geschenk, das langfristig für Freude sorgt. Das heißt: Kugelschreiber mit Firmenaufdruck, Notizzettelboxen mit Logo und Notizbücher mit der Wort-Bild-Marke der Firma sind langfristig in Benutzung, haben deswegen einen hohen Werbewert und sind praktisch obendrein. Auch ein USB-Stick kommt immer gut an.
  • Praktisch sind auch alle Geschenke, die aus der Rubrik „nützlich“ stammen. Das können beispielsweise Trinkflaschen in peppigen Farben und mit Firmenlogo sein oder Thermobecher, die den Einweg-Papp-Coffee-to-go-Bechern den Kampf ansagen und nicht nur umweltfreundlicher sind, sondern auch pfiffiger aussehen und noch dazu ein prima Kaufargument darstellen. Auch Aluminium-Trinkflaschen und Soft-Touch-Tassen fallen in diese Rubrik.

Tipp 3: Die technische Ausstattung. Anschaffen und effizient arbeiten

Natürlich „reicht“ ein Bildschirm aus, um vor diesem seine Arbeit zu erledigen. Doch mit zwei Bildschirmen geht es meist schneller, zumindest dann, wenn viel Büroarbeit ansteht (beispielsweise, wenn es darum geht die eigenen Produkte online zu vermarkten).

Natürlich reicht ein Laptop aus, das unterwegs als prima Arbeitsgerät dienen kann, doch zurück im Büro, darf ruhig das Ambiente warten, das in den Kategorien Technik, Sitzen und Beleuchtung unermüdliche Arbeitssessions ermöglicht.

Und natürlich kann ein Memoboard dazu dienen, Gedanken für sich selbst festzuhalten oder alternativ die wichtigsten Punkte aus einer Präsentation (dann auf einem Whiteboard) festzuhalten.

All diese Anschaffungen lassen sich sehr gut zusammenfassen in der Kategorie „Geschäftsausstattung“. Diese Komponenten dürfen keine Streichpunkte werden, um Geld einzusparen. Eine zur Arbeit passende Ausstattung ist kein Luxus, sondern vielmehr die Grundlage für effektives und produktives Arbeiten. Zum Vergleich: Ein Schreiner arbeitet auch nicht ohne Werkbank. Und ein Kfz-Mechaniker stattet seine Werkstatt ebenfalls mit einer Hebebühne und entsprechenden Gerätschaften aus, um seine Arbeit stemmen zu können.

Tipp 4: Buchhaltung und Steuern outsourcen – wenn der Gründer kein Profi ist

Die Finanzen eines Betriebs sind das Blut, das durch die Unternehmensadern fließt, aber: Nicht jeder Gründer kann ein Arzt sein, der es versteht, mit Blut richtig umzugehen, und auch nicht jeder Gründer kann ein Ernährungsberater sein, der weiß, was dem Blut guttut und wie es besonders gut „funktioniert“. Deswegen darf jeder, der sein Hobby zum Beruf macht, gut und gerne ein Investment in Profi-Buchhaltung und Profi-Steuern legen. Wie professionell die zugekaufte Dienstleistung sein muss, entscheidet der Gründer selbst.

Zwei Ansätze sind dabei grundsätzlich möglich:

  • Zum einen ist es möglich, sich durch eine entsprechende Software quasi durch den Dschungel der Buchhaltung und der Steuern leiten zu lassen. Produkte, wie beispielsweise aus dem Hause Lexoffice oder Lexware, sind meist intuitiv zu bedienen. Sie „übernehmen“ die Verwandlung der eingehenden und ausgehenden Buchungen und geben ihnen ein rechtsverbindliches Gewand. Bei dieser Variante hat der Gründer noch selbst die Strippen in der Hand, hat aber eine Software als Profi zur Seite. Die ideale Lösung für alle Selbermacher, die ihr Hobby zum Beruf machen.
  • Die Alternative ist es, das komplette Thema Buchhaltung und Steuern an einen physisch vorhandenen Profi auszulagern. Je nachdem wie groß das Unternehmen ist, kann es Sinn machen, mit dieser Aufgabe eine Stundenkraft zu betrauen oder einen freiberuflichen Buchhalter.