Ratgeber

Plötzlich Hausbesitzer: Was man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte

Wer zeitlebens zur Miete wohnte, insbesondere in Mehrfamilienhäusern, hat dadurch meist eine gewisse Attitüde mitgenommen; eine Reihe von Denk- und Verhaltensmustern. Doch obwohl auch bei uns in der Region Jahr für Jahr viele Menschen von Mietern zu Eigenheimbesitzern werden, nutzen sie die damit möglich werdenden Freiheiten oft nicht zur Gänze. Und das, obwohl diese sehr vielfältig sind, sich sowohl beim Bau wie der Einrichtung und auch dem späteren Bewohnen niederschlagen.

Allen künftigen Hausbesitzer zeigt dieser Artikel, was man definitiv mitnehmen sollte, weil es das Eigenheim ist. Der Lohn? Ein ganz anderes Wohn- und Freiheitsgefühl und meist auch ein viel besseres, schnelleres heimisch-Werden.

1. Beim Bauen

Für die meisten Eigenheimbesitzer ist die Bauphase in der Retrospektive vor allem eines: Stress. Doch obwohl so viel geplant, entschieden und ausgesucht werden muss, sollte man sich bereits in dieser Frühphase des Hausbesitzer-Daseins gewisse Freiheiten nicht nehmen lassen. Sie legen die Basis für die spätere Wahrnehmung des neuen Zuhauses.

Das Picknick auf dem Bauland

Die meisten Häuser werden heute in Gebieten errichtet, die etwas euphemistisch als „Grüne Wiese“ bezeichnet werden – häufig ehemalige landwirtschaftliche Flächen, die schon seit der Bauland-Umwidmung brachliegen.

Baugrundstücke sind deshalb, selbst wenn bereits die Straßen errichtet wurden, oftmals nicht mehr als verkrautete Parzellen voller Gras, unkontrolliert wachsender Sträucher, Zaunreste und Bäume. Auch wenn es viel Phantasie braucht, um sich darauf nicht nur ein Haus, sondern auch einen gepflegten Garten vorzustellen, sollte man, sobald der Grundstückskaufvertrag unterzeichnet ist, es sich nicht nehmen lassen, dort zu picknicken.


Noch mag die künftige Baustelle einem wildwüchsigen Dschungel ähneln. Dennoch sollte man es sich nicht nehmen lassen, dort zu picknicken.

Zu diesem Zeitpunkt weiß man bereits ungefähr, wo das Haus stehen wird. Was benötigt wird, ist eine große Decke, ein paar simple Leckereien, die auch kalt schmecken, ein Bluetooth-Lautsprecher und natürlich schönes Wetter. Den Bauch vollschlagen, vielleicht mit den Kindern kicken und entspannen – das gibt nicht nur einen guten Eindruck davon, wie schön es später im Garten sein wird, sondern steigert die Vorfreude. Natürlich muss es nicht bei diesem einen Picknick bleiben.

Die Rohbauparty

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, hat diese Option nicht. Dafür aber alle, die mauern lassen – übrigens auch im Fertighaus-liebenden BaWü nach wie vor die Majorität. Denn auch wenn heute viel schneller gemauert wird, dauert es noch viele Wochen, bis ein Gebäude endgültig steht. Und trotz Bau-Boom arbeiten die Handwerker nicht an sieben Tagen.

Das ist die Gelegenheit, sich einen Vorgeschmack darauf zu geben, dass man bald so häufig feiern kann, wie es einem beliebt. Böcke mit daraufgelegten Brettern als Tische für Büffet und Musik, ein paar Stehtische, Mauersteine zum Sitzen. Dazu noch Baustrahler, die an die Decke leuchten und schon läuft eine Rohbauparty, bei der man keine Rücksicht auf Flecke oder Kratzer nehmen muss.

Oft genug auch nicht auf Nachbarn, denn auch die befinden sich häufig noch in der Bauphase. Wen man einlädt? Vielleicht alle, die als Bau- und Umzugshelfer eingeplant sind. Eventuell auch diejenigen, neben denen man künftig wohnen wird. Besser und früher kann man gute Nachbarschaft nicht einläuten.

Toben auf der Baustelle

Es gibt auf einer Baustelle nichts, was Kinderhände unter elterlicher Aufsicht ernstlich demolieren könnten. Das Nutzen dieses temporären Abenteuerspielplatzes sollte man ihnen deshalb gestatten.

Betreten der Baustelle verboten! Eltern haften für ihre Kinder.

Kennen wir nicht alle dieses Schild? Höchstwahrscheinlich wird es sogar beim eigenen Häuschen irgendwo angebracht sein. Doch Bauherrn, die selbst Kids haben, sollten sich darüber großzügig hinwegsetzen.

Denn: In der Rohbauphase ist es praktisch unmöglich für Kinder, dort wirklich etwas kaputt zu machen. Bei einer privaten Wochenend-Baubegehung sollte man deshalb ruhig seinen Nachwuchs zwischen Sandhaufen und Co. toben lassen. Natürlich der Sicherheit wegen in Grenzen. Aber wenn der Junior durch den Kies hüpft oder vielleicht Steinreste malträtieren darf, macht das vor allem eine Menge Spaß und gibt auch den Kids bereits einen Vorgeschmack auf die spätere Freiheit.

Zeitraffer für die Ewigkeit

In der Retrospektive scheint die Bauphase nur so verflogen zu sein. Und erfahrene Eigenheimbesitzer wissen: Schon nach wenigen Monaten kann man sich kaum noch vorstellen, wie es vor und während der Bauphase aussah.

Das zu wissen ist jedoch eine schöne Erinnerung, die man regelmäßig durch Zeitrafferfotos dokumentieren kann:

1. Ein Stativ besorgen und dieses auf eine feste Höhe einstellen. Die Position markieren.

2. Auf dem Gehsteig gegenüber der Baustelle unauffällig mit Punkten markieren (Permanentmarker/Fettkreide), wo die Stativfüße stehen sollen. Wichtig für die Wiederholgenauigkeit.

3. Kamera aufsetzen, sich einen schönen Bildausschnitt suchen und ihn ebenfalls am Stativ fix einstellen, dazu auch den Zoom-Faktor bzw. die Brennweite merken.

Nun sollte man regelmäßig, etwa mindestens einmal wöchentlich, auf der Baustelle erscheinen. Stativ aufstellen, fokussieren und ein Bild schießen. Je häufiger, umso detaillierter wird der Zeitraffer.

Am Ende der Bauphase besorgt man sich eine App, die aus Einzelfotos Zeitraffervideos erstellt. Fertig ist ein perfektes Video, das man beispielsweise bei der Einweihungsfeier präsentieren kann und sicher auch noch in vielen Jahren genießen wird.

2. Eine Frage der Einrichtung

Beim Bau selbst kommt die Einrichtung erst, wenn der Rohbau steht. Wer aber die Lehren dieses Artikels beherzigen möchte, nutzt die folgenden Punkte als dauerhafte Fleißaufgabe, die schon in der Planung beginnt.

Groß bauen, groß denken

Eine Angst vor zu viel Wohnraum ist unbegründet. Wohnfläche kann man nie genug haben. Wer zu klein baut, ärgert sich meist hinerher.

Fläche kostet. Das gilt nicht nur beim Grundstück, sondern auch im Haus. Auch deshalb werden aktuell immer häufiger Häuser offeriert, die von sich behaupten, aufs Maximum reduziert zu sein – dass viele Bauherrn auch noch auf den Keller verzichten, kommt noch hinzu.

Dabei sollte man sich möglichst objektiv Gedanken über die nötige Fläche machen. Als Wohnungsmieter wird einem eine Steigerung um vielleicht nur 20, 30 Quadratmeter sicherlich viel vorkommen. Doch wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, stellen viele Hausbesitzer fest, dass sie zu klein gebaut haben.

Besser ist es jedoch, zu viel Raum zu haben als zu wenig. Ersteren bekommt man immer gefüllt, im Zweifelsfall als Gästezimmer oder Abstellraum. Zu wenig Fläche jedoch lässt sich nur unter enormem Kostenaufwand durch Anbauten und Co. erweitern – und schließlich bauen die meisten Menschen ja auch deshalb, weil sie sich nie mehr räumlich einschränken wollen. Übrigens auch ein gutes Argument, nicht beim Keller an der falschen Stelle zu sparen.

Meine Terrasse, meine Lounge

Hinter ein Haus gehört eine Terrasse. Das sehen selbst Bauherrn mit sehr kleinen Grundstücken so. Allerdings sollte man sich dabei nicht selbst Fesseln anlegen. Auch hier sollte genügend Fläche einkalkuliert werden.

Je nach Konstruktion steht einem immerhin die komplette Hausbreite für die Terrasse zur Verfügung. Deshalb sollte man nicht auf „weniger ist mehr“ setzen, sondern auf das Gegenteil – mit festem Dach. Die Baumärkte sind voll von Loungemöbeln, von Outdoor-Couches, Sesseln und Tischen.

Man muss nicht den derzeit so trendigen Anthrazit-Rattan-Style wählen. Aber generell sollte man seine Terrasse von Anfang an als Outdoor-Wohnzimmer begreifen und planen – und dazu gehören genügend Steckdosen oder gar Anschlüsse für die Internetversorgung. Gegebenenfalls ist es sogar eine Option, die Fläche durch einsteckbare Glaselemente für die kalte Jahreszeit zum Wintergarten zu machen.

Es lohnt sich definitiv, denn vom Fußballschauen bei der nächsten WM über Fernsehabende bei einer Hitzewelle bis hin zum Genießen der Natur trotz Regenwetter ist nur dann alles drin.

Meine Definition von Stil

Der einzige maßgebliche Gradmesser für die Ausgestaltung des Hauses sollte das sein, was einem selbst gefällt.

Ein weiterer guter Rat: Als Bauherr wird man bei der Planung immer ein wenig beeinflusst:

· Zeitungen und Webseiten

· Freunde, Verwandte und Bekannte

· Hausbaukataloge

· Architekten und sonstige Planer

Sie alle werden aktiv oder passiv, freiwillig oder unfreiwillig den Stil des Hauses in eine bestimmte Richtung ziehen – und das ist nicht automatisch der des eigentlichen Eigentümers.

Es gibt zwischen grundsätzlicher Architektur, Bodenmaterialien, Wandbelägen und Deckenleuchten heutzutage eine buchstäblich unübersehbare Auswahl. Und bei allem sollte man folgenden wichtigen Satz im Hinterkopf behalten:

Alles an und in einem Haus muss nur demjenigen gefallen, der später darin wohnt!

Egal ob der Schwiegervater rät „also ich würde ja bis zur Decke fliesen“ oder der Architekt meint „bodentiefe Fenster bringen viel natürliches Licht“. Man sollte all diese Ratschläge nur annehmen, wenn einem ihr Inhalt wirklich selbst gefällt. Denn vieles, was geraten wird, ist bloß Trend, nicht zwangsläufig bewohnerfreundlich. Mit jeder anderen Denkweise tut man sich langfristig keinen Gefallen.

Kein Eigenheim ohne Grill

Jeder Mieter dürfte wissen, wie scharf die Regularien zum Outdoor-Kochen in Mietwohnungen sind. Man muss sicher kein eingefleischter Barbecue-Fan sein, um das als einengend zu empfinden. Zwar darf die Nachbarschaft auch im Eigenheim nicht mit Rauch oder starken Gerüchen belästigt werden, dennoch bietet hier das eigene Grundstück meist mehr Freiheiten.

Und aus dem Grund muss es auch beim Grill nicht unbedingt mehr die Elektro-Variante sein. Grundsätzlich werden hier drei Bauarten unterschieden. Je nach Bedarf und Vorlieben kann sich jeder das passende Modell wählen, ohne sich zu stark einschränken zu müssen.

Wer oft grillen will und das auch im normalen Alltag, sollte auf einen Gasgrill setzen, der macht die Sache ähnlich einfach wie die Nutzung eines Herdes. Und wer es lieber archaisch mag und kein Problem mit der Aufheizdauer hat, nimmt eben einen schön großen Holzkohlegrill – vielleicht sogar als gemauerte Feuerstelle mit Zweitverwendung für maximale Lagerfeuerromantik.

Fernsehen? Heimkino!

Wer auch nur ein bisschen Lust verspürt, Fernsehen zu „erleben“ statt bloß zu „sehen“, kann sein Wohnzimmer so planen, dass es zum Heimkino wird.

Nicht zuletzt dank Netflix und Co. befindet sich das Fernsehen derzeit in der größten Umwandlungsphase seit seiner Erfindung. Und wer auch nur ab und zu gerne mehr tut, als bloß Sendungen zu konsumieren, sondern sie wirklich erleben möchte, kann sich im Eigenheim den Wunsch vom Heimkino erfüllen:

1. Der Fernseher sollte in der Mitte der Wand stehen bzw. hängen, nicht den Ecken.

2. Wo der Fernseher hängen wird, sollte man einen verschließbaren Schacht in die Wand integrieren lassen. Darin können die Kabel unsichtbar, aber nicht unerreichbar verlaufen und man muss sich nicht mit nachträglichen Lösungen (etwa Kabelschacht) plagen.

3. Hinter der Couch sollte etwas Raum verbleiben (für die Heimkino-Lautsprecher).

4. Dort, wo bei einem Heimkino-System die Boxen stehen, sollte man bei der Elektroplanung Lautsprecherkabel-Dosen einbeziehen, dann sind die Leitungen unter Putz versteckt und man muss sich nicht auf drahtlose Systeme beschränken.

Wer sich zudem die Option offenhalten möchte, einen Beamer anzuschaffen, lässt an der Decke über der Couch eine Steckdose installieren, damit keine Verlängerungskabel nötig sind. Schon steht das Heimkino.

Verdrahtet für Komfort

Doch sollte man nicht nur in Sachen Entertainment daran denken, genügend Leitungen verlegen zu lassen. Denn bereits heute ist das Smart Home auf dem besten Weg, zu einem der zukunftsträchtigsten Wohndetails zu werden.

Allerdings sind heutige Systeme oft funkbasierte Nachrüstlösungen – und kommen mit einer unübersehbaren Fülle von Funkstandards, von denen sich nach Expertenmeinungen längst nicht alle durchsetzen werden.

Als Bauherr kann einem das egal sein. Denn dann kann man vom Elektriker Bus-Leitungen in alle Räume legen lassen; etwa das als zukunftsträchtig gehandelte KNX. Auf diese Weise hält man sich alle Optionen offen, jetzt oder später smarte Haustechnik zu integrieren, ohne sich über Dinge wie Funkreichweite Gedanken machen zu müssen.

3. Freiheit beim Bewohnen

Wer sich an die genannten Tipps hält, wird sein Haus schon völlig anders erleben als viele andere Bauherrn. Doch auch wenn der Einzug vollendet ist, sollte man von Anfang an seine Freiheiten nicht nur begreifen, sondern tatsächlich nutzen.

Partytime ohne Reue

Das bezieht sich zunächst auf das Feiern. Denn im Eigenheim gelten nur die Gesetze, die sich mit Lärmschutz befassen – vom Bundesgesetz bis zu Regularien des Wohnortes.

Die eingeräumten Freiheiten sollte man nutzen, denn Feiern ist, gerade in der Anfangsphase, eine regelrechte Befreiung für den Mietregularien-gewohnten Geist der neuen Hausbesitzer.

Lasst die Kinder spielen

Lautstärke spielt auch in diesem Punkt eine zentrale Rolle. Denn wer mit Kindern in einem Mehrparteienhaus lebt, weiß, wie oft man sie zur Ruhe anhält, zu weniger Kreischen und Toben – und mit Pech kommen trotzdem immer wieder Rüffel der Nachbarn aus dem unteren Stockwerk. Zwar gilt auch in Mietwohnungen die goldene Regel

„Kinderlärm ist (i.d.R.) hinzunehmen“

Doch wirkliche Anwendung findet sie nur bei Eigenheimbesitzern. Insbesondere ob der Tatsache, dass in Neubaugebieten viele Nachbarn ebenfalls Sprösslinge haben oder zumindest daran arbeiten, kann man seinen Kindern deshalb breite Freiheiten einräumen. Allgemein gibt es nur wenige Regeln, die beachtet werden sollten.

Wenn man sich nicht selbst gestört fühlt, gibt es keinen Grund mehr, seine Kinder zu stark einzugrenzen. Auch sie haben ein Recht, nun freier zu leben als in der Mietwohnung.

Mama am Schlagzeug

Eine der schönsten Freiheiten im Eigenheim ist es, kaum jemand stören zu können. Wer entsprechend lautstarke Neigungen hegt, muss sich deshalb nicht mehr zügeln.

Doch auch die Erwachsenen können im Eigenheim nun größere Freiheiten genießen. Egal ob es sich um ein Schlagzeug für Mama handelt, eine Schmiedewerkstatt für Papa oder irgendein anderes lautstarkes Hobby: Heutige Neubauwände sind enorm dick und schallisoliert. Selbst wenn man drinnen sein eigenes Wort nicht versteht, wird der Nachbar nicht mal seinen Fernseher lauter drehen müssen.

Bloß eins sollte man als Eigenheimbesitzer niemals tun: Sich aus bloßer Sorge, man könnte ja irgendwen außerhalb des Hauses stören, jemals nochmal Fesseln anzulegen und sich etwas zu verkneifen.

Mal einfach nichts tun

Die Freiheit im eigenen Zuhause ist nicht nur die Freiheit, (fast) alles tun zu können. Es ist auch das Gegenteil: Die Freiheit, etwas nur zu tun, wenn einem der Sinn danach steht und es gegebenenfalls auch ganz ausfallen zu lassen.

In der Mietwohnung musste man vielleicht nach strengem Regiment den Hausflur putzen oder pünktlich zum Wochenende den Rasenmäher im Gemeinschaftsgarten laufen lassen.

Im Eigenheim kann und sollte man sich die Freiheit herausnehmen, einfach mal „Pustekuchen, heute nicht“ zu sagen. Wenn man sich selbst nicht an ein paar Fußspuren stört und die Bienen über dem höheren Gras fröhlich summen, dann ist es eben so. Das ist die Freiheit des Eigenheimbesitzers.

Zusammenfassung

Ein Eigenheim ist mehr als nur ein neuer Wohnraum. Es ist ein echtes Stück Freiheit. Doch gerade, wenn man zuvor Mieter war, sollte man aktiv daran arbeiten, diese Freiheit auch nutzen zu können. Jetzt, wo kein Vermieter etwas vorschreiben kann, und die Nachbarn keine zwei, sondern eher zwanzig oder noch mehr Meter entfernt sind und man von dicken Wänden getrennt wird.