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Privates Surfen hinterlässt Spuren

Archivartikel

Berlin.Das sogenannte private Surfen mit einem Browser klingt verheißungsvoll und wird gern mit anonymem Surfen gleichgesetzt. Das ist aber nur Wunschdenken oder schlichtweg ein Missverständnis. Der spezielle Surfmodus ist ausschließlich dazu gedacht, die eigenen Surfaktivitäten vor all jenen zu verbergen, die denselben Computer verwenden. Nach außen hin werden die Surfaktivitäten beim privaten Surfen keineswegs verschleiert, erklärt Firefox-Entwickler Mozilla. Gleiches gilt für die IP-Adresse. Webseiten oder -dienste könnten weiterhin Informationen über besuchte Seiten sammeln, selbst wenn man nicht angemeldet ist. Gleiches gelte für den eigenen Internetanbieter oder für den Betreiber eines fremden Netzwerks, in dem man gerade surft – etwa der Arbeitgeber. tmn

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