Ratgeber

USA im Winter - die besten Reisetipps für den Aufenthalt in den Vereinigten Staaten

Archivartikel

Die USA werden als wichtigste Wirtschaftsmacht der Welt bezeichnet. Dabei nehmen die Vereinigten Staaten neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung auch im touristischen Bereich einen hohen Rang ein. Als vielseitiges Reiseland verfügen die USA über eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Badeorte und Nationalparks.

Im Süden der USA die Sonne genießen

Während in weiten Teilen Europas typisches Winterwetter mit Regen, Schnee und Eisglätte herrscht, können Reisende im Süden der USA die Sonne genießen. In Phoenix, Arizona, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Arizona beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur im Winter circa 20 Grad. Phoenix ist für ganzjährigen Sonnenschein bekannt, denn die Stadt liegt im sogenannten Tal der Sonne. Zu den lokalen Sehenswürdigkeiten zählt unter anderem der Desert Botanical Garden, ein riesiger, mit Kakteen und einheimischen Pflanzen bestandener Naturpark. In der Region um Phoenix soll es fast 200 Golfplätze geben. Obwohl Phoenix eher zu den unbekannten USA-Reisezielen gehört, besitzt die bevölkerungsreichste Staatenhauptstadt der USA einige interessante Sehenswürdigkeiten. Meist dient die Wüstenmetropole jedoch als Ausgangspunkt für Trekkingtouren und Jeepsafaris zum Grand Canyon. Der nahe gelegene 824 Meter hohe Camelback Mountain, der zum Kurgebiet des Echo Canyons gehört, kann über zwei verschiedene Wanderpfade erreicht werden. Vom Gipfel des Berges hat man einen traumhaften Ausblick auf die Sonorawüste. Eine USA-Reise erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Um Stress zu vermeiden, sollten möglichst viele Dinge schon vorher erledigt werden. Beim Besuch touristischer Ziele sollte man sich rechtzeitig um Flug und Unterkunft kümmern. Für die Einreise in die USA sind für deutsche Staatsangehörige ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass sowie eine Einreisegenehmigung (ESTA-Visum) vorgeschrieben. Das elektronische Einreisevisum muss bereits vor Abflug aus Deutschland beantragt werden. Wer sich über die aktuellen USA-Einreisebestimmungen informieren möchte, findet hier mehr zum ESTA-Antrag. Das ESTA-Visum kann ausschließlich online beantragt werden. Die Beantragung schließt das Ausfüllen eines Online-Formulars ein. Meist wird der ESTA-Antrag innerhalb von 72 Stunden bestätigt. Um Verzögerungen zu vermeiden, wird allerdings empfohlen, das Antragsformular möglichst frühzeitig zu übermitteln. Das zwei Jahre gültige Visum berechtigt zu einem USA-Aufenthalt von maximal 90 Tagen und wird für touristische und geschäftliche Zwecke erteilt.

Themenparks, Wüstenlandschaften und vielseitige Shoppingmöglichkeiten

Aufgrund angenehmer Temperaturen in den Wintermonaten verzeichnen vor allem Urlaubsorte in den südlichen US-Bundesstaaten hohe Besucherzahlen. Orlando, Florida ist für zahlreiche Themen- und Freizeitparks bekannt. Die Großstadt im Zentrum des US-Bundesstaats Florida verfügt mit Walt Disney World über eine der wichtigsten Touristenattraktionen der USA. Im Walt Disney World Resort dreht sich alles um Mickey Maus, Goofy und Donald Duck. Neben riesigen Themenparks besitzt die Stadt Orlando vielseitige Shoppingmöglichkeiten, großzügige Parkanlagen und interessante Museen wie das Museum für Osteologie, in dem auf einer Fläche von 7.700 Quadratmetern über 400 Tierskelette zu sehen sind. Spannend ist auch die Titanic The Artifact Exhibition im gleichnamigen Museum. Die Ausstellung widmet sich dem bekannten Fährschiff, indem echte Artefakte der Titanic, die im Atlantik versank, gezeigt werden. Während im Sommer in Florida fast täglich mit Gewittern und teilweise sintflutartigen Regenschauern gerechnet werden muss, ist die Luftfeuchte im Winter geringer. Gleichzeitig sind die Temperaturen moderater, sodass die Wintersaison als beste Reisezeit für einen Aufenthalt in Orlando betrachtet wird.

Szeneviertel und spanisches Flair in San Diego

Warmes Wetter herrscht im Winter auch in San Diego, Kalifornien. Bei Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 20 Grad sind lange Spaziergänge durch den weitläufigen Balboa Park, ein Besuch im San Diego Zoo oder ein Bummel durch die Innenstadt mit ihren zahlreichen Kunstgalerien und Künstlerstudios möglich. Die Millionen-Metropole San Diego liegt an der Südspitze Kaliforniens. Die mexikanische Stadt Tijuana ist nur eine halbe Stunde entfernt. Während San Diego im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt wird, erheben sich im Osten die Berge der Cuyamaca Mountains. Zu den kulturellen Highlights gehören das Musical Theater, die Philharmonie sowie das Opernhaus. Die zweitgrößte Stadt Kaliforniens besitzt eine Reihe bedeutender Museen und Galerien. Mit seiner überregional bekannten Altmeistersammlung gehört das Timken Museum zu den bekanntesten Museen in San Diego. Die unmittelbare Nähe zu Mexiko wird bei einem Stadtbummel durch die von spanischen Einflüssen geprägte Innenstadt von San Diego deutlich. An der Pazifikküste kann man an zwischen Dezember und März an interessanten Walbeobachtungsfahrten teilnehmen. Mit dem Mietauto ist eine Rundfahrt auf dem 59 Mile Scenic Drive, der an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeiführt, empfehlenswert. Auf der Fahrtroute liegen unter andrem das bekannte Hafenviertel San Diegos mit dem Maritime Museum sowie das Cabrillo National Monument, das Ozeanarium SeaWorld und die Old Town von San Diego. Des Weiteren führt der 59 Mile Scenic Drive am Balboa Park und dem San Diego Zoo vorbei nach Downtown San Diego und zum Gaslamp Quarter District. Unterwegs kann man an der alten Missionsstation Mission San Diego de Alcala eine Pause machen, bevor die Entdeckungsreise weitergeht bis zum nördlich von San Diego gelegenen Badeort La Jolla. Für die gesamte Strecke inklusive Besichtigungen sollte mindestens ein Tag eingeplant werden.