Recht und Soziales

Jobs for Future

Eine Ausbildung, die sich gut anfühlt

Archivartikel

Durchblick im Berufs–Dschungel

Das Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten ist riesig, aber wie sehen die modernen Berufsbilder im Alltag aus? Auf der Messe Jobs for Future finden Schüler eine Fülle von Ausbildungsplätzen. An den Ständen können sie vieles ausprobieren, sich von gleichaltrigen Azubis und von erfahrenen Fachleuten persönlich beraten lassen und die Aussteller nach allem fragen, was für die Berufswahl wichtig ist.

Viele Berufe unter einem Dach

Altenpfleger, Brunnenbauerin, Fotograf, Hörakustikerin, Notfallsanitäter, Polizeibeamte, Rechtsanwaltsfachangestellter, Winzerin, Waldorfpädagoge: Im Stichwortverzeichnis – auf der Website und im kostenlosen Messekatalog – findet man die Anbieter unter den Berufsbildern und Branchen. An den Messeständen kann man sich erkundigen, welche Aufgaben ein Produktionstechnologe hat, was man als Technische Systemplanerin draufhaben muss oder wie man Lokführer wird.

Ein Berufsbild – viele Branchen: Kaufleute können mit (Bio-)Lebensmitteln, Mode, Möbeln oder Immobilien handeln, im Gesundheitswesen oder in der Hotellerie tätig sein. Gute Feinmotorik und räumliches Vorstellungsvermögen brauchen Mechaniker – ob sie an der Produktion von Flugzeugbauteilen oder von chirurgischen Instrumenten mitwirken. So vielseitig sind auch die Unternehmen selbst. Große Unternehmen und Institutionen bieten viele unterschiedliche Berufsbilder an, nachfragen lohnt sich.

Damit der Beruf langfristig Freude macht, muss man schon vor der Ausbildung wissen, welche Aufgaben und Herausforderungen dazu gehören. Zwei Wochen lang bis zu zehn verschiedene Berufsfelder ausprobieren können beispielsweise Schüler der 7. und 8. Klassen bei den neuen „Werkstatt-Tagen“ der Handwerkskammer. Viele Betriebe und Institutionen bieten Praktika an, Berufsfachschulen laden zu Schnuppertagen ein.

An den Messeständen lässt sich schon mal das Geschick am 3D-Drucker, am Flugsimulator, an der interaktiven Baubox oder bei der Titration einer chemischen Lösung beweisen. Hier erfährt man auch, worauf das Unternehmen bei der Bewerbung Wert legt. Wer früh genug dran ist, kann noch an Noten fürs Zeugnis arbeiten. Vor Abschluss eines Ausbildungsvertrages kann man bei der IG-Metall-Jugend nachfragen, worauf es dabei ankommt. imp