Recht und Soziales

Mobilität Experten raten zu breiten Fahrradanhängern

Gewicht sagt nichts über Stabilität aus

Archivartikel

München.Spätestens wenn Radler zwei Kinder mitnehmen wollen, entscheiden sie sich besser für einen Kinderanhänger, rät der Tüv Süd. Das bringt sowohl Radfahrenden als auch den kleinen Passagieren mehr Sicherheit und Komfort. Die Kinder können im Anhänger wesentlich bequemer Platz nehmen als auf Kindersitzen. Ein stabiles Chassis sorge zudem für mehr Schutz außen herum.

Beim Kauf raten die Prüfexperten zu Modellen mit breiter Spur und leicht ausgestellten Rädern. Das sorgt für eine stabilere Straßen- und Kurvenlage. Die Sicherheitsgurte sollten an festen Stellen angebracht sein, zum Beispiel am Rahmen. Weitere Aspekte sind ein stabiles Gestell mit abgerundeten Kanten, ein Überrollbügel sowie ein Textilnetz und Plastikschutz. Letztere können Straßenschmutz, Spritzwasser und Regen abhalten.

Wie schwer der Anhänger ist, sagt allein noch nichts über dessen Stabilität und Qualität aus. Bei der Wahl sollten Käufer daher überlegen, welche Strecken sie in der Regel zurücklegen müssen. Wer etwa lange, hügelige Routen zurücklegen muss, fährt mit einem leichten Sportmodell besser. Beim Kauf rät der Tüv Süd auf das AZAUF-AZZU-Prüfzeichen zu achten. Bevor die erste Fahrt mit Kindern an Bord starten kann, sollten Eltern zunächst ohne sie üben. Ein entsprechendes Gewicht im Anhänger simuliert die kleine Besatzung dabei. So können sich Neulinge herantasten, wie mit dem Gespann zu bremsen ist und wie es sich in Kurven verhält. dpa