Recht und Soziales

Arbeitsmarkt Gründe für Unzufriedenheit hinterfragen

Jobwechsel gut überlegen

Ein Jobwechsel sollte man nicht überstürzt angehen, empfiehlt Berufsberaterin Jannike Stöhr. Sie rät Menschen, die umsteigen möchten, zunächst über Beweggründe nachzudenken. Wer mit Kollegen oder Vorgesetzten nicht klarkommt, sollte das Gespräch suchen oder wenn möglich die Abteilung wechseln.

Sind Berufstätige mit ihrem Job nicht glücklich, sollten sie eine Neuausrichtung Schritt für Schritt angehen. Stöhr empfiehlt, nicht sofort zu kündigen, sondern neue Tätigkeiten erst einmal zu testen.

Neue Hobbys ausprobieren

Grundsätzlich sei wichtig, dass der Job zu eigenen Werten passt. Das kann etwa finanzielle Sicherheit sein oder der Wunsch, regelmäßig zu lernen. Stöhr rät, eine Werte-Hierarchie aufzustellen – und diese mit dem Job abzugleichen. Gibt es viele Überschneidungen, passt die Tätigkeit gut. dpa